Das echte Silent Hill

      Das echte Silent Hill

      Ihr habt richtig gelesen,ich meine nicht Centralia,sonnder das ''echte'' Silent HIll.
      Silent Hill ist für mich ein Ort in den man gelangt wenn man von Schlud,Hass und Verzweifelung zerfressen wird.
      Es ist wie eine Art Traum,aber dennoch real,wer so etwas schon einmal erlebt hat weiss was ich meine.
      Ist euch auch schon einmal so etwas passiert,was haltet ihr davon?

      Mfg,Samael.

      PS:Kann sein das es im Paranomalenforum besser auf gehoben ist,aber da es mit Silent Hill zu tun hat dachte ich es ist hier gut auf gehoben.
      [glow]Kehre dein Innerstes nach außen und blicke in den Spiegel, kannst du den Anblick ertragen?[/glow]

      >> Verschiebung dieses Themas ins "Paranormale Forum" geschah nach Absprache! <<

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      Ich denke, dass Samael hier einen Ort oder einen Zustand meint, der im Verstand eines jeden Menschen entstehen kann. Wie er schon sagt: Man wird von einen besonders starken, negativen Gefühl zerfressen und gelangt dann an diesen Ort, der "sinnbildlich" auch als Silent Hill bezeichnet werden kann (denn die Idee von Silent Hill ist ja ähnlich) ;)

      Ich finde diese Idee sehr interessant und ich glaube wirklich, dass es dazu kommen kann, dass ein solcher "Zustand" (ich nenne es jetzt einfach mal so) erreicht werden kann, jedoch eher bei Menschen, die einen TOTAL-Rückschlag erleiden.

      Dann kann es durchaus passieren, dass jemand in seiner eigenen, persönlichen Vorhölle weiterlebt (oder nur zeitweise).
      Der Verstand spielt uns manchmal üble Streiche. Manche Menschen bilden sich Freunde ein und führen für Außenstehende "Selbstgespräche".

      So was ist tragisch, aber möglich.
      Du verstehst was ich meine Jay Jay. :)

      Hier noch einmall eine Bessere Beschreibung wie ich es meine: Es scheint wie ein Traum aber es ist real,eine,ich kann es nicht beschreiben.
      Man fühlt deutlich Angst ud Schmerz,es scheint wirklich eine art Traum zu sein der durch deine Anima projiziert wird,so etwas wie ein über dimensionaler Poltergeist.

      Danke Jay Jay fürs verschieben.

      Mfg,Samael.

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      Tut mir leid wegen dem Doppelposting.
      Hat denn keine von euch etwas ähnliches erlebt?

      Mfg,Samael.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Samael“ ()

      Da ich diese Gefühle von Hass und Schuld nicht, oder vielleicht noch nicht, kenne, kann ich das nicht wirklich nachvollziehen.
      Allerdings verstehe ich was du meinst und ich gebe zu, das mir so ein Gedanke Angst macht.
      Silent Hill kann man so natürlich gleichsetzen mit der Hölle in einem selber, wenn man Schuld auf sich geladen hat.
      oh ja sachen in dieser art können böse enden
      da kann man blos hoffen das es niemals passiert
      da müssen schon schreckliche sachen passieren
      dann kommt es auch noch darauf an welche art mensch man ist
      sowas solls auf jeden fall geben
      ziemlich gruselig das ganze

      was ist ne anima?
      Böhp...Flöhp...
      Möhp...Schwöhp!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Rage“ ()

      So ganz versteh ich das Thema auch noch nicht.
      Ich meine, ich hab die Welt noch nie so gesehen wie sie in Silent Hill dargestellt wird.

      Aber solche Gefühle hatte ich auch schon.
      Erst vor kurzem das Burn-Out-Syndrom.
      Schwer da wieder rauszukommen... aber schön ist es nicht wenn man das Gefühl hat, dass alles schlecht ist und jeder will einem was böses.
      So gesehen ist auch jeder einzelne Tag schmerzhaft.

      Aber diesen Traum hab ich so noch nie gesehen, oder wie willst du das mit dem Traum erklären?

      Und nebenbei noch dieselbe Frage wie Rage, was ist eine Anima?

      MFG:
      Animexx
      Es kommt dir halt alles wie ein Traum vor aber es ist real,denke ich zumindest.
      In einem Taum bist du in der Regel "Zuschauer" und dort nicht,dort kannst du alles machen was du auch im "wachen Zustand" machen kannst.

      Anima ist deine Seele,bzw. die Seelenfinsternis.

      Mfg,Samael.
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      Ich hatte auch mal eine Silent Hill Erscheinung, die man eigentlich mit Paranoia erklären könnte:

      Ich saß vor meinem Computer, und auf einmal hörte man eine Sirene in unserer Stadt (Probe oder sowas).

      Und ich bin mir sicher das in dem Moment vor mir alles verschwommen wurde, und mein Zimmer für kurze Zeit "dunkler" wurde.

      So weit ich weiß kann es ja passieren dass, wenn man zu sehr an etwas glaubt, dieses etwas real wird.

      Also entweder hatte ich gerade zu viel Silent Hill gezockt, oder in meinem Gehirn wurde es wahr.

      Klingt idiotisch, aber einige die ich kenne und SH zockten hatten solche Momente auch schonmal.
      Du lernst das Leben erst zu schätzen wenn du kurz vorm Abgrund stehst...oder stellst fest das du genau da bist du wo du hin wolltest.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „sam the player“ ()

      Das was du beschreibst Samael, klingt sehr nach einer Psychose. Also.. Wahnvorstellungen. Ich hoffe nicht, dass dir so etwas mal wiederfahren ist, kenne aber selbst Leute, denen so etwas passier ist. Diese beschreiben die Sache genauso wie du sie beschreibst.

      Es ist manchmal normal, wach zu sein und dabei gleichzeitig das Gefühl zu haben, dass man träumt oder, dass man sich etwas einbildet. Wenn das aber länger anhält ist das nicht unbedingt mehr das gesündeste und sollte untersucht werden.

      Ich will dir jetzt nichts unterstellen, denn mit einer beeinflussten Wahrnehmung ist nicht zu spaßen, da jemand mit einer solchen Erkrankung sehr unberechenbar werden kann.
      Hey Sam,endlich mal jemand der weiss was ich meine.

      @Dead Link: Ich habe keine Psychose und wenn einem so etwas passiert muss es nichts damit zu tun haben,solche Phänomene können auch eine Entladung von negativen Einflüssen,Grfühlen und Gedanken sein.

      Bei einigen kann es durch aus ein Medizinisch-Psychologischesproblem sein aber nicht bei jedem.

      Mfg,Samael.
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      Sorry, wollte dich wirklich nicht irgendwie beleidigen.
      Aber im Regelfall ist es so, dass wenn sich Realität mit Gedankenwelt vermengen und das über längere Zeit anhält nicht normal ist.

      Erzähl mal näheres darüber, damit ich besser verstehe, was du meinst. Vielleicht reden wir ja auch einfach nur irgendwo aneinander vorbei.
      @Dead Link: Damit hast du mich nicht beleidigt.Das Problem ist man weiss nicht ob es ein Traum oder die Realität ist.Es gibt immer einen Überng,änlich als wenn man einschläft.Es ist schwer zu erlären.

      Mfg,Samael.
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      Oje, ein sehr schwieriges Thema aber trotzdem ziemlich spannend und ich kann glaub ich, ganze zwei Seiten voll schreiben... wie mein eigenes Silent Hill ist. Denn ich hab' auf jeden Fall eine eigene grausame Hölle in mir.
      ich werde eigentlich tagtäglich von Schuldgefühlen, Angst und anderen negativen Gefühlen zerfressen... da ich eine besonders schwere Kindheit hatte, hat sich alles negative in meinem Hirn eingebrannt, so das ich quasi wirklich "alles schlecht" sehe. Ein einfacheres Wort dafür wäre dann Pessimismus. Und ich bin eine sehr große Pessimistin.
      Ich sehe viele Dinge anders- meine Umgebung etc. sie ist voll von negativen Gefühlen. Und dieses Gefühl, bestraft werden zu wollen, für Dinge, die ich nicht mal bewirken konnte, da ich nichts dafür kann, ist einfach unglaublich groß.
      Tja... mein Silent Hill ist vielleicht schlimmer, als das "original" denn da schlummert wirklich alles und die Realität kann sich schnell zum Oberalptraum verwandeln- und alles wirkt dann eben unreal oder "unecht". Solche Gefühle habe ich oft, aber kann teilweise damit umgehen, ohne dass ich wieder in tiefer Depression verfall.
      EDIT: Ich weiß nicht in welchen Teil dies gesagt wurde, aber ich denke, das war James im ersten (als er ein Brief las): "Keller des Kellers" das beschreibt meine tiefsten, schlimmsten Gefühle. Noch tiefer kann man nicht sinken.


      ~~~~Que tu demeures à jamais mon aigre-doux Ange~~~~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Nemesis“ ()

      Original von Samael
      Es kommt dir halt alles wie ein Traum vor aber es ist real,denke ich zumindest.
      In einem Taum bist du in der Regel "Zuschauer" und dort nicht,dort kannst du alles machen was du auch im "wachen Zustand" machen kannst.


      Mir passiert es oft, dass ich Traum und Reales nicht klar trennen kann.
      Manchmal wache ich morgens auf und erinner mich an etwas, von dem ich mir hinterher nicht sicher bin, ob das im Traum, gestern oder mitten in der Nacht passiert ist.
      Manche Träume beschäftigen mich auch noch einen ganzen Tag, weil sie sich real anfühlten.
      Es gibt ja Leute, die wissen im Traum, dass sie grad träumen und alles gleich wieder vorbei ist.
      Sowas passiert mir nie.


      MFG:
      Morpheus
      Ich belebe dieses Forum mal wieder.

      Was du meinst sind Luzideträume,diese kommen selten von selber,aber man es sich antrainieren.

      Das Thema fasse ich eben kurz zusammen.

      Es geht hier um einen Zustand der einem Silent Hill nahe kommt,ein Ort wie Silent Hill.Man weiss nicht ob es echt ist oder ob es ein Traum ist.
      Alles was dort passiert kommt einem real vor,Schmerzen,Gerüche,Geschmäcker,Angst,Geräusche.

      Was auch noch zu dem erwähnens wert währe ist,dass die Schmerzen die man "dort drüben" fühlt,auch noch hier fühlt.

      Mfg,Samael.
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      Glaube nicht, dass damit Luzides Träumen gemeint war, es gibt genügend Menschen, die auch im "gewöhnlichen" Schlafverlauf gegen Ende eines Traumes bereits ahnen, dass dieser nicht in der Realität geschieht - LT geht da doch noch einen ganzen Schritt weiter.

      Was mich jetzt noch interessieren würde wären ein paar mehr Details von dir, Samael, ist der Übergang in die "Otherworld", von der du sprichst, also nicht spürbar? Läuft er immer nach einem bestimmten Schema ab? Wie sieht es mit dem Zeitgefühl aus?

      Ich denke zwar, in etwa zu wissen, wovon du sprichst, aber bevor ich hier rettungslos Müll zusammenrede, mit dem du ohnehin nichts anfangen kannst, nerv ich lieber noch ein bisschen mit doofen Fragen.
      No weapons.
      Just words.
      Möchte jetzt gar nicht zu ausschweifend werden und euch mit Details langweilen, mit denen ihr gar nichts anfangen könnt, also drück ichs mal so banal wie möglich aus: Mit Hass, Wut und Ähnlichem habe ich wenig am Hut, weil mir als Empath diese Empfindungen schon sehr unangenehm sind, wenn andere sie verspüren und ich dementsprechend versuche, für niemanden so negativ zu fühlen; Schuld allerdings trage ich durchaus mit mir herum, womit zwangsläufig auch das schon von Nemesis erwähnte Verlangen nach Strafe einher geht, und das in einem Ausmaß, das mir nicht erlaubt, meine volle psychische Unversehrtheit zu garantieren, daher kann es gut sein, dass meine "Erlebnisse" ein wenig bis stark von dem abweichen, was hier eigentlich gemeint ist.

      Meine erste wirklich heftige Erfahrung dieser Art hatte ich lustiger Weise lange bevor ich mich wirklich mit Silent Hill auseinander gesetzt habe, dazu wäre es wohl auch kaum gekommen, wenn ich nicht im Sinne eines Praktikums für einige Zeit in einer kleinen Kellerwohnung direkt neben einem Friedhof nahe eines kleinen Wäldchens gehaust hätte. Dieser Ort bot die perfekte Umgebung dafür, und das weniger wegen des Friedhofklischees, sondern vielmehr, weil ich dort abgesehen von der Arbeit komplett "von der Außenwelt abgeschottet" war bzw. es mir so vorkam. Kein Telefon, kein Internet, weder Freunde noch Familie in der Nähe, die Straßen dieses kleinen verträumten Vororts wirkten fast durchgehend wie ausgestorben, wenn man von kleinen Rentnergruppen absah, die einmal wöchentlich gemeinsam zu ihren verstorbenen Freunden pilgerten, aber selbst davon bekam man in diesem Kellerloch höchstens einmal gedämpfte Laute mit.
      Wenn ich versuche, mich an diese Zeit zu erinnern, gelingt es mir nur, diesen Ort im Tageslicht zu sehen, wenn ich an den Tag meiner Ankunft dort denke, der Rest dieser "Phase" scheint mir auch im Nachhinein eine durchgehende Nacht gewesen zu sein, immerzu nur Finsternis, schwaches Dämmerlicht oder Laternenschein waren die Höhepunkte der Helligkeit; auch Nebel gab es nicht zu knapp, was wohl an der Jahreszeit lag (Später Herbst bis Winter).

      Es mag sein, dass diese ganzen Location Details damit wenig bis nichts zu tun hatten, doch ich empfinde es Nach wie Vor so, als hätten diese Kleinigkeiten das Gefühl des "Abgeschottet-seins" nochmals verstärkt, daher bombadiere ich euch damit.

      Wie auch immer, es kam mir jedenfalls so vor, als hätte ich die Zeit dort komplett in einer "Welt neben der Welt" erlebt, es kamen seltsame Gedanken und Inspirationen wie aus dem Nichts (und künstlerisch inspirierend war diese Zeit wirklich in beängstigendem Maße, egal, wie unangenehm) - es kam beispielsweise auch vor, dass ich sehr reale Träume aus der Perspektive eines kleinen Mädchens hatte, dass in besagtem Wäldchen vor jemandem floh, und etwas derartiges habe ich weder davor noch danach ohne ersichtlichen Grund erlebt. Es fühlte sich ein bisschen an, als wäre man in einen nicht klar definierten Raum gesperrt worden, gemeinsam mit einer Hand voll andere Leute, die man jedoch einfach nicht sehen konnte, als wäre auch ihre Gestalt hinter einem weiteren Nebelschleier verborgen.
      Das war auch die einzige Zeit in meinem Leben, in der ich darauf achtete, dass stets alle Türen in meiner Umgebung offen standen, (etwas, das ich sonst gräßlich finde) damit ich den, teilweise undefinierbaren, teilweise auch alltäglichen, Geräuschen, die ich ständig in Nebenzimmern zu hören glaubte, sofort auf den Grund gehen konnte, bzw. es so wenig tote Winkel wie nur möglich gab.

      Besonders unschön war daran, dass ich durchgehend das Gefühl hatte, dass mir seitens der größeren Masse dieser vermutlich imaginären Mitbewohner unverholene Feindseligkeit entgegenschlug, das ging soweit, dass ich nicht einmal mehr ohne Messer durch die kleine Wohnung gegangen bin, obwohl mir natürlich durchaus bewusst war, dass sich wohl kaum eine kleine Gruppe mit Fackeln und Mistgabeln in meinem Badezimmer materialisieren und mich abschlachten würde. Wahrscheinlich war es dumm, sich so sehr auf so eine Fantasie einzulassen, aber da kommt, wenn ihr mir den Ausflug in die Pseudopsychologie erlaubt, vermutlich wieder der Wunsch, bestraft zu werden, mit ins Spiel - Wenn sich so eine Gelegenheit bietet, wäre der einfachste Weg natürlich, zu sagen "Ach, du spinnst" und einfach weiter zu machen. Aber warum sollte man das tun, wenn die alternative neue emotionale Welten anbietet, damit lockt?
      Dass eben rein gar nichts passierte, gepaart mit dieser negativen Atmosphäre schien mir im Endeffekt ein bisschen wie eine stumme Aufforderung, den Sinn dahinter zu erkennen, oder, wenn man eben so will, mich zwangsläufig damit zu befassen, warum ich so fühlte oder fühlen sollte.

      Einen krassen Kontrast gab es, als für einige Tage meine damalige Freundin zu Besuch kam - ihre Anwesenheit vertrieb zwar die negative Stimmung nicht komplett, aber in ihrer unmitelbaren Nähe kam mir das alles leichter, erträglicher vor; auch wenn das jetzt patethisch klingt: Sie war wie ein Licht, in dessen Schein die hässlichen Seiten dieser vermeintlichen Realität zur Seite wichen, um ausserhalb des hellen Schimmers weiter in der Finsternis zu lauern.
      Umso heftiger der Rückschlag, als sie wieder abreiste, als ich realisierte, das Glück, das ihre Existenz in meinem Leben bedeutete, nicht zu verdienen. Dadurch festigte sich auch das Gefühl, sie durch meine Nähe zu beschmutzen und ihr Unrecht zu tun, obwohl sie sehr viel besseres verdient als eine Kreatur, die sich aus guten Gründen so zweifelhaften Fantasien hingibt. Naja, es lief jedenfalls immer wieder alles auf Schuld und die Gewissheit, nicht glücklich sein zu dürfen, hinaus, die Details meiner kranken Gedankengänge tu ich euch jetzt einfach mal nicht an, weil das zu Emo-like klingt und euch wahrscheinlich jetzt schon die Füße eingeschlafen sind.


      In so konzentrierter und vor Allem natürlich dauerhafter Form habe ich mein persönliches SH jedenfalls nie wieder erlebt, aber es gibt immer wieder mal Momente, in denen einen diese "private Hölle" einholt, in denen man das Gefühl hat, neben dem Rest der Welt her zu existieren, ohne mit dieser in Verbindung treten zu können - wobei immer noch zweifelhaft ist, ob man das wirklich will.
      Toll für solche Momente waren auch meine nächtlichen Rundgänge im Krankenhaus.. so ein kleiner OP oder eine "Dahinsiech-Station" bei Nacht ist ja geradezu die perfekte Vorlage, obwohl mein eigenes Silent Hill eigentlich das Gefühl eines frühen Sommerabends ist, vielleicht ein Kinderspielplatz, ringsum viele Häuser und die vereinzelten Geräusche von Menschen in ihrem Alltag, wobei man keinen von ihnen sieht, der Geschmack von gutem Whiskey und eine Zigarette. Unheilbare Einsamkeit und die Gewissheit, in dieser Welt auf ewig allein zu sein und nichts anderes zu verdienen.


      *Einmal laut in die Hände klatsch* Soviel dazu, tut mir ehrlich Leid, euch damit so gelangweilt zu haben.
      No weapons.
      Just words.