Die Siedler

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      Die Siedler

      Die Siedler



      Entwickler : BlueByte
      Release : 1993
      System : Amiga / PC
      Genre : Strategie




      Mit " Die Siedler " legte Blue Byte 1993 den Grundstein für eine heute immer noch sehr erfolgreiche Strategiereihe.

      Grob gesagt geht es darum ein Königreich aufzubauen, mit einer funktionierenden Wirtschaft, Ressourcengewinnung und Militärstrategie.


      Doch zu allererst dürft ihr zu Begin wählen, ob ihr ein Tutorial durchlaufen wollt, dass euch mit allen Raffinessen des Spiels vertraut macht, ob ihr eine Kampangne spielen wollt, ein freies Spiel oder ein Split-Screenspiel mit einem Freund bestreiten wollt.

      Habt ihr euch entschieden, dürf ihr auch eure Gegner aussuchen und deren Startrohstoffe. Die Gegner selbst haben alle einen Unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, von der Hofdame bis hin zum König.
      Ihr könnt auch die Weltgröße bestimmen.




      Man startet das Spiel, in dem man einen geeigneten Platz für sein Schloß sucht. Ideal wäre in der Nähe eine Gewässers, damit man mit Fischerbooten seine Nahrung sichern kann, möglichst nahe an einem Wald, damit man den wichtigsten Rohstoff Holz schon zu Beginn genügend abbauen kann und in der Nähe eines Berges, damit man später Metall abbauen kann um eine Armee auszurüsten. Aber auch Steinbrüche wären von Nutzen, da man für höherstufige Gebäude oft Steine braucht.

      Hat man ein lauschiges Plätzchen gefunden, muß man versuchen eine funktionierende Versorgung mit den wichtigsten Rohstoffen aufzubauen.

      Also sollte man Holzfällerhütten und ein Sägewerk bauen um die wichtigen Holzbretter zu erhalten. Da die Holzfäller alles umlegen, was ihnen vor die Axt kommt, wäre ein Förster von Vorteil, der den Holznachschub sichert.

      Wichtig ist auch die Nahrung, wenn man in der Nähe eines Gewässers gebaut hat , wäre ein Fischer nicht schlecht, ansonsten baut man Getreidefarmen und kann das Getreide in einer Windmühle zu Mehl malen und das einem Bäcker bringen, der aus dem Mehl die Nahrung herstellt oder man gibt das Getreide an eine Schweinefarm und bringt die Schweine zum Metzger.

      Die Nahrung ist vor allem für die bald benötigten Bergwerke nötig.

      Wichtig ist es bei Siedler auch einen möglichst effizienten Weg zwischen den Produktionsstätten zu schaffen, also wenn möglich eine gerade Ebene, denn bei Bergen oder Anhöhen bewegen sich die Figuren langsamer und somit ist die ganze Produktion verlangsamt.



      Bei Siedler hat man nur einen begrenzen Platz um zu bauen, dies wird durch einen Kreis um das Schloß angezeigt. Man kann zwar außerhalb Rohstoffe abbauen aber keine Häuser bauen. Um diese Grenze zu vergrößern, sind Militärgebäude von Nöten.
      Baut man eins davon und es zieht ein Ritter ein, vergrößert sich die Baubereich. Später ist es auch die Reichsgrenze, das heißt Gegner, die die Grenze überschreiten werden auch angegriffen.
      Hat man in der Nähe eines Steinbruchs nun auch eine Steinmetzhütte gebaut, hat man alle wichtigen Grundrohstoffe sichergestellt.

      Nun kann man einen Geologen ausbilden und die Berge erkunden. Dieser klopft dann in einer putzigen Animation die Berge nach Gold, Eisen, Kohle und anderen Rohstoffen ab.
      Nun kann man die Rohstoffe mit Bergwerken abbauen und sie in Schmelzhütten zu Eisen oder Gold weiterverarbeiten um schließlich in speziellen Gebäuden die Barren in Waffen oder Werkzeugen umzuwandeln .

      Jetzt heißt es sein Gebiet zu vergrößern und das jeweilige Missionsziel zu erfüllen oder den Gegner auf die Pelle zu rücken.



      Die Hintergrundgeräusche sind gut gewählt und die mittelalterliche Musik ist sehr stimmig. Die Grafik ist für die damalige Zeit gut gelungen und die Animationen wirken ebenfalls sehr schön.





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      Fazit


      Ich habe selbst "Die Siedler" immer wieder gerne allein oder mit einem Freund gespielt. Damals gab es nicht viele solcher Aufbausimulationen und "Die Siedler" war wirklich sehr detailverliebt und machte wirklich süchtig.
      Die immer schwerer werdenden Missionen und der meist kluge Computer motivierten immer wieder zu einem neuen Spiel.
      Wow, das ist ja ein tolles Review zu den Siedlern!! o.O''
      Seh ich jetzt erst... Mensch... aber dazu ist eine Schatzkiste ja da: Wann man sie auch öffnet, man findet immer Schätze vor ^^

      Den ersten Teil hab ich nie richtig gespielt, aber an dem zweiten hab ich geklebt wie eine Klette :)
      Ich bin sogar morgens in den Ferien früh aufgestanden, um weiter spielen zu können :D

      Tolle Arbeit Hunk - keep up the good work! /,;-

      Viele Grüße
      JayJay
      Die Siedler war wohl mein erstes Strategiespiel, das ich gespielt hab. Das Spielsystem fand ich gut, weil die Siedler auch sehr "eigenständig" handeln und man nicht jeden einzelnen Prozess überwachen muss.

      Aber der beste Teil ist auf jeden Fall der zweite, bis heute eines meiner absoluten Lieblingsspiele auf dem PC. Die Wiederauflage dieses Teiles belegt ja die große Beliebtheit gerade dieser Version. Für mich bleibt aber das Orginal mit der Wuselgrafik das non-plus-ultra!

      Gezeichnet,
      Deus X Machina
      Das Leben ist zu kurz, um es dem Schicksal zu überlassen...

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