Schlafparalyse

      Schlafparalyse

      ich weiss jetzt nicht ob es wirklich in die sparte "paranormales" gehört, weil es ja einen wissenschaftlichen hintergrund zu diesem thema gibt, aber dinge die währenddessen passieren sind auch, zumindest bei mir ziemlich gruselig und unerklärlich.

      ich kopier mal die definition ausm netz:

      Unwillkürliches Erleben [Bearbeiten] Die Schlafstarre kann auch über den Traum hinaus in die Wachphase andauern. Bei wenigen Menschen geschieht dies regelmäßig. Zwar sind dabei alle Muskeln, auch die Augenlider, bewegungsunfähig, doch ist die Tiefensensibilität nicht länger mit einem Traumkörper identifiziert, sondern mit dem gelähmten physischen Körper. Nun ist möglich, dass sich die Augenlider unwillkürlich öffnen und in Folge reflextypisch blinzeln. Mit äußerster Willenskraft gelingt es möglicherweise auch, die Zehen zu bewegen. Dieser Zustand dauert üblicherweise nicht länger als 2 Minuten an, die Starre kann sich lösen, oder man fällt wieder zurück in den Schlaf. Nun ist der Geist während der Paralyse aber oft noch in verschlafenem Zustand, so dass er mit geöffneten Augen wieder zu träumen beginnen kann. Das bedeutet, man projiziert Trauminhalte visueller und taktiler Art nahtlos über die tatsächlichen sinnlichen Wahrnehmungen der geöffneten Augen sowie die der schwach ausgeprägten Körperempfindungen. Nicht selten treten auch auditive Fehlwahrnehmungen auf, welche ein breites Spektrum einnehmen können: Rauschen, Brummen, Knistern, Schrittgeräusche, Knall- und Explosionsgeräusche usw. über komplexere Geräusche (wie das Klingeln eines Telefons oder das Läuten der Türglocke) bis hin zu Musik und Stimmen. Die auditiven Ereignisse können ohne äußere Ursache auftreten oder auch durch externe – meist völlig anders geartete – Geräusche ausgelöst werden. Diese Halluzinationen (hypnagoge Halluzinationen (beim Einschlafen), hypnopompe Halluzinationen (beim Aufwachen)) können größtenteils bewusst gesteuert werden, wenn man geistesgegenwärtig genug ist, um sie als solche zu erkennen. Man kann sich z. B. eine 'Kinoleinwand' an die Zimmerdecke wünschen, auf der dann ein zunächst unwillkürlicher Traum oder eine Erinnerungssequenz beginnt. Ausgenommen von der Kontrolle sind dabei jedoch Details. Menschen, die Schlafstarre zum ersten Mal bewusst erleben, kommen jedoch meist nicht auf die Idee, sie könnten selbst 'verantwortlich' sein, für das, was um sie geschieht. Nachdem sie erkennen, dass sie gelähmt sind, überkommt viele eine Urangst des Ausgeliefertseins und diese führt wahrscheinlich zum Projizieren der Befürchtungen. So jedenfalls erklären sich viele den Ablauf im Nachhinein.



      ich hab das phänomen ziemlich oft und es ist ätzend!!
      meist wenn ich beim fernsehen auf der couch eingeschlafen bin aber manchmal auch im bett.
      jedesmal fühle ich die lähmung, will schreien und kann nicht. krieg voll die panik bis ich mich endlich bewegen kann.
      die letzte war auf der couch, gesicht zur wand, der sound der mich bis ins totale wachsein begleitet hatte wäre ein brillianter silent hill sound gewesen. schweer zu beschreiben wie ein rhytmisch waberndes brummen was immer lauter wurde je mehr ich wach wurde...

      einmal tagsüber, ebenfalls auf der couch, balkontür offen und ich seh ne große schwarze bestie (sirius?^^) auf mich zuspringen, und fühlte fast wie das vieh mir die hand ableckt...

      gibts hier noch jemanden dem es so geht? mein freund hatte das wohl noch nie und kuckt mich immer ganz ungläubig an wenn ich ihm das erzähle...
      too late...too late for me... lebst du noch oder wohnst du schon in silent hill :D
      Okay, so wirklich paranormal ist eine Schlaflähmung nicht, aber sie ist etwas was ich sehr gut kenne...
      Darüber kann ich sozusagen ein Klagelied singen :D

      Ne, mal im Ernst...
      Vor nicht allzulanger Zeit sind bei mir solche "Schlafstarren" immer wieder in bestimmten Abständen aufgetreten, zB als ich übermüdet war, ins Bett ging und später wieder aufstehen wollte.
      Mir ist vor allem aufgefallen, dass solche Störungen aufgetreten sind, als ich mich zu Mittag hingepackt habe.
      Das Gehirn war bereits wach, aber der restriche Körper nicht. Hm... fühlt sich so ein bisschen an, wie kurz vor'm wegtreten bei einer Narkose.

      Was erschwerend dazu kam, war diese unerträgliche Angst während der Schlafparalyse. Man hat das Gefühl zu ersticken bzw. zu sterben.

      Meine letzte Schlaflähmung ist jetzt etwas her, aber das war die heftigste, die ich jemals gehabt habe:
      Ich wollte mich ganz normal bettfein machen (bleiben wir mal ehrlich) - ein kleines Mittagsschläfchen einlegen.
      Während des Schlafens habe ich nicht geträumt - kann mich zumindest nicht dran erinnern - war also alles ganz ruhig.

      Nun, nach so ca. zwei Stündchen wolle ich wieder aufstehen, tja denkste, ging nicht.
      Meine Augen waren halb geöffnet, ich konnte sie allerdings nicht weiter aufmachen, da es einfach nicht ging. Dazu kam, dass die Sicht sehr verschwommen war, wie eine Art "Nebel" sah das aus.
      Kurz danach sind gleichzeitig Schluck und Atembeschwerden aufgetreten, begleitet von einer dermaßen großen Todesangst.
      Ich hatte das Gefühl keine Luft zu kriegen und zu ersticken.
      Kurz darauf traten auch schon die ersten Halluzinationen auf:

      Ich konnte zwei Ärzte in einem sehr hellen Raum erkennen. Es wirkte so ein bisschen wie das "Helle Licht" beim Sterben, nur das es überall war. Das gesamte Zimmer war richtig strahlend grell, es sah eig. unbeschreiblich schön aus, aber ich nahm es gleichzeitig als sehr bedrohlich auf.
      Zuerst konnte ich nur die Silhuetten der beiden Leute sehen, aber ich wusste das es Ärzte waren. Später tauchten neue Gestalten aus dem Licht auf, darunter mein Vater meine Mutter und meine Oma (meine Oma ist seit mehreren Jahren tot.)
      Einer der Doktoren trat auf mich zu, allerdings waren seine Konturen noch sehr "unscharf" und sie "waberten" ein wenig. Ich nenn's "Fata Morgana-Effekt", da es haargenau so aussieht als hätte man eine.
      Die Ärzte haben sich unterhalten. Ich konnte ein paar Wortfetzen aufschnappen. Sie sagten solche Dinge wie "verlassen" und "sie wird es nicht schaffen...", kurz darauf haben meine Eltern geweint (?) hat sich zumindest so angehört. Meine Oma allerdings ist auf mich zugekommen und hat mir eine Kreuzspinne auf dem Kopfkissen gelegt (ich sollte erwähnen, dass ich eine starke Spinnenphobie habe.)
      Danach sah ich sie grinsen (?) und wieder vom Bett zurücktreten. Es war eine Melodie wie von einer "Spieluhr" zu hören, bevor sich alles auflöste und ich wieder zu Bewusstsein kam.

      So eine Todesangst hatte ich noch nie in meinem Leben. Diese Erlebnisse wünsche ich keinem... sie sind echt beängstigend.
      Es war sogar eine zeitlang so, dass ich mich nicht mehr getraut habe ins Bett zu gehen und wenn, dann war ich die halbe Nacht lang auf (oder auch mal die ganze). Ich hatte solchen Schiss einzuschlafen, dass ich mich tagsüber überhaupt nicht mehr auf die einfachsten Dinge konzentrieren konnte. Ich habe es sogar einmal geschafft, drei Tage lang ohne Schlaf auszukommen, aber dieses Vergehen wurde widerum mit derben Hallus bestraft. Auch keine feine Sache...


      ~~~~Que tu demeures à jamais mon aigre-doux Ange~~~~
      Die Schlafparalyse kenne ich,was man da erlebt kann sehr hefitg sein,es ist wieder eine Erlösung wenn man sie wieder los ist.

      Man kann sich nicht bewegen,keinen Ton von sich geben und es nur ertragen,diese Ängste die man dort erlebt sind wirklich schlimm.

      Mfg,Samael.
      [glow]Kehre dein Innerstes nach außen und blicke in den Spiegel, kannst du den Anblick ertragen?[/glow]