Konflikte der Welt

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      Konflikte der Welt

      Der Begriff "Konflikt" selbst kann unterschiedlich ausgelegt und angegangen werden. Hier geht es um bewaffnete Konflikte, Unterdrückung von Minderheiten und jegliche Untergruppen, bei denen sich Menschen gegenseitig die Köpfe einschlagen.
      Natürlich hat es schon immer Konflikte gegeben. Ist es realistisch, sich eine Welt ohne Konflikte vorzustellen? Viele Filme oder Bücher haben sich diesem Thema schon bedient und sich kritisch damit auseinandergesetzt.

      Ist eine Welt ohne Konflikte vorstellbar?
      Ist die Bevölkerung der Welt irgendwann vielleicht bereit, vereint zu werden?
      Oder werden wir immer Fremde bleiben, gefüllt mit Vorurteilen und dem Potenzial, uns gegenseitig umzubringen?
      Der Gedanke an "eine Weltbevölkerung" treibt mir eine Gänsehaut über den Rücken. Dieses Ziel ist weder erreichbar, noch ist es erstrebsam!

      Sicherlich ist es falsch mit Gewalt Lösungen für Konflikte zu suchen, dabei aber an den Konflikten zu schrauben und zu sagen sie seien Schuld, ist meines Erachtens falsch. Meinungsverschiedenheiten sind gut, sie sind nützlich und nötig, vor allem auch für die Entwicklung der menschlichen Rasse. Allerdings muss daran gefeilt werden, wie man diese Konflikte angeht. Die Wertesysteme und religiösen Regeln sind überall verschieden, genauso wie "moralisches" Handeln, wie will man eine Einigung erzielen ohne den Menschen das Mensch-Sein wegzunehmen? Selbständig zu denken und zu handeln, genauso wie zu entscheiden.

      Solange mit Waffen Geld in der dritte Welt zu machen ist, wird es permanent irgendwo Krieg geben. Sieht man doch am besten an den US-Amerikanern. Sie sind die Erdenpolizei und kriegeln überall rum, ich glaube seit dem zweiten Weltkrieg hab es nur 2 Jahre, in denen sie in _keinem_ "Krieg" - Einsatz aktiv waren. Einzumarschieren und den Menschen den Frieden zu bringen ist falsch, das hat schon bei Caesar mäßig funktioniert.
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      Eine "Weltgemeinschaft" wird es vielleicht irgendwann mal geben. Aber eher aus der Not heraus als freiwillig.
      Dann wird es wohl auch keine Kriege mehr geben da dann bereits um alles gekämpft wurde worum es lohnt zu kämpfen.

      Aber bis es mal so weit ist, wird es noch viel Elend, Not und viele, viele Kriege geben.
      Der Mensch ist halt das gefährlichste Raubtier, das die Natur hervorgebracht hat. Und wir sind, trotz besseres Wissen, nicht in der Lage friedlich nebeneinander zu leben.
      Die Frage ist, ob eine "geeinte Welt" wirklich so gut ist. Nobody hat das in seinem Beitrag schon angesprochen. Die Kulturen sind einfach zu verschieden. Ich denke, wir müssen uns unterscheiden.
      Und "untereinander auskommen"? Das wäre wohl eher eine Zwangsvereinigung.

      Mir fällt da spontan der Anime "Gundam 00" ein. Da gründet sich die paramilitärische Einheit "Celestrial Being", um dem "Krieg den Krieg zu erklären". Sie gehen dann gegen Konflikte auf der Welt vor, indem sie auf dem Schlachtfeld eingreifen und beide Seiten zerschlagen. Ihr erstes Ziel: So eine große Bedrohung darstellen, dass die ganze Welt sich gegen sie zusammenschließt, um somit Konflikte zu verhindern. Indem sie selbst die einzige Gefahrenquelle werden. Leider funktioniert das nicht Recht, weil die gegründete Weltföderation ihre Macht missbraucht, sodass sie ihrem Image zuliebe auch gegen die Einheiten dieser "geeinten Welt" vorgehen müssen.
      Die Message könnte sein, dass Konflikte nur mit Gesprächen und gegenseitigem Verständnis zu beenden sind. Allerdings ist diese Lösung ebenso naiv wie plump und unrealistisch.

      Wo Macht entsteht, gibt es Korruption.
      Es gibt wahrscheinlich keinen Menschen, der nur für andere lebt.
      Somit ist eine "geeinte Welt" wohl nur Wunschdenken.
      Feuer mit Feuer bekämpfen hört sich in der Theorie immer ganz nett an, aber Krieg ist meines Erachtens immer die falsche Wahl. Die Amerikaner waren in Somalia, in Vietnam, in Afghanistan, zwei mal im Golf. Wenn wir sehen was es geholfen hat und was es gekostet hat, dann haben die Amis diese Rechnung verloren. Ist es sicherer auf der Welt geworden? Nein. Wer ist die größte Gefahr auf dieser Welt? [x] das sollte jeder selber entscheiden, ich enthalte mich jetzt mal :kaffe:

      Die Vereinigung der Welt hat ja im Stillen schon im letzten Jahrtausend begonnen. Kohl beschloss mit den anderen Regierungschefs 1998 die Euroeinführung. Eine einheitliche Währung für alle Staaten, die Eurozone. Zudem gibt es seit den 90ern weitere Vergünstigungen und Ersparnisse innerhalb Europas um uns intern zu stärken und autarker zu machen, aus dem Kontinent vielleicht irgendwann auch ein Land zu machen. 2004 sollte Europa sogar eine Verfassung bekommen! Zum Glück waren Frankreich und die Niederlande dagegen!
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      Die Amis streben doch keine geeinte Welt an. Dieses Image vom "Befreier" und "Bote der Demokratie", haben sie nur, weil sie im 2. WK zufällig wirklich das Böse besiegt haben. Aber ihnen ging es nicht um die Juden oder Zigeuner usw. Sie wollten nur nicht dass die Russen alles kassieren. Und Stützpunkte natürlich...

      Was die Amis unter Menschenrechte verstehen, hat doch der letzte Araber kapiert, oder? Guantanomo, Abu Graib, und die ganzen geheimen CIA-Gefangenenlager in Europa!
      Natürlich ist nicht alles richtig was Amerika gemacht hat. Aber Fakt ist doch das "Personen" wie Hussein, Bin Laden und Gadafi nichts auf dieser Welt verloren haben. Und ich bin den Amerikaner immer noch Dankbar das sie der Welt geholfen haben im zweiten Weltkrieg und da ging es sicher nicht um Stützpunkte oder so was, da ging es darum das richtige zu tun.

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      Eine geeinte Welt wird es nicht geben, es wird immer Konflikte geben solange es Menschen gibt.
      Das liegt einfach daran dass es immer Leute geben wird die andere Religionen hassen, denen es stinkt dass sich andere ungfragt auf fremden Boden breit machen und die nicht bereit sind sich ihrer Kultur und Identität berauben zulassen.

      Vorurteile entstehen auch nicht immer grundlos, viele Vorurteile entstehen durch negative Erfahrungen. Solange nicht alle Menschen bereit sind die Grenzen anderer zuakzeptieren, bleibt der totale Frieden ein Traum.

      Eine geeinte Welt würde ich auch generell ablehen, jedes Volk hat seine eigene Identität, jeder Mensch ist ein Individuum.
      Mit einer geeinten Welt würden nicht nur Grenzen und Völker geeint werden oder sogar ganz verschwinden, auch Kulturen würden sich verlieren oder so stark mischen dass es wieder in Kriegen endet.

      Die Welt lebt von einer gewissen Vielfalt und diese würde einfach verschwinden wenn sich alle Völker mischen. Oder die Sprachen, welche würde überbleiben wenn alles geeint ist?

      Wo ich ganz ehrlich bin ist, dass ich nicht mit jedem aus kommen will und auch nicht jede Kultur und Religion begrüße, erst recht nicht wenn sie sich anmaßt andere Kulturen zuerdrücken und Anspruch auf den Satus der so genannten Leitkultur erhebt.

      Genau so nervt es jetzt schon, dass andre Länder sich in Angelegenheiten einmischen die nichts angehen. Deutschland ist zum Beispiel nicht nicht in der Pflicht jeden aufzunehmen, für jeden verdammten Krieg und Konflikt Soldaten zu stellen oder andre Länder und Völker milliarden Teuros zuverschwenden und sich noch weiter zuverschulden.

      Das alles sind schon die Anfänge einer geeinten Welt und es geht entweder in die Hose, oder führt zu weiteren Konflikten.

      Wie man es auch dreht und wendet, Kriege und Konflikte wird es immer geben, eine geeinte Welt währe der Horror, vielleicht währen die Kriege und Verbrechen noch schlimmer.

      Vor allem weil man befürchten muss, dass die Bonzen es einfach beschließen und durchführen würden ohne ihr Volk überhaupt zufragen.
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      Was die EU und den Euro angeht: Ich bin gegen den Euro und war es schon immer, die EU steckt überall ihre Nase rein, ich bin für einen EU Austritt und die Wiedereinführung der D-Mark.

      Um noch mal kurz die USA und die Menschenrechte auf zugreifen:
      Amerika macht nicht alles richtig, allerdings habe ich wenigs Probleme damit Verbrecher in die Wüste zuschicken. Menschenrechte sind so eine Sache, meiner Meinung nach haben Mörder, Terroristen und Sexualstraftäter diese Rechte verwirkt.

      Das die Amis sich überall einmischen hat wohl ehr mit Macht, Eigennutz und ihrer Berufen Weltpolizei zu spielen zu tun.
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      Mein Beitrag soll keines falls provozieren, allerdings lasse ich es mir auch nicht nehmen meine Meinung zu dem Thema zu sagen.

      Mfg, Samael.
      [glow]Kehre dein Innerstes nach außen und blicke in den Spiegel, kannst du den Anblick ertragen?[/glow]

      @ Tony

      Und Menschen wie Bush sind besser... Weißt du wer Prescot Bush war? Und sein Schwiegervater George H. Walker.

      Warum hat man Menschen wie Mubarak, Ghadafi, Azad, usw. 30, 40 Jahre an der Macht gelassen, ihnen sogar zur Macht verholfen? USA beliefert Ghadaffi immernoch mit Waffen und gleichzeitig die Freiheitskämpfer, oder sinds Terroristen? Musst die Amis fragen. Krieg ist Geld. Warum hört man nichts mehr von Ägypten oder Syrien. Dort sollte Azad an der Macht bleiben. Er ist brutaler als Ghadaffi. Aber er ist ein guter Freund von seinem Nachbarland Israel und die Bevölkerung in Syrien ist da anderer Ansicht. Das ist zu gefährlich. Aber Lybien ist weiter weg. Mubarak ist doch auch noch teilweise an der Macht. Es geht um Stützpunkte. Ganz Europa ist doch amerikanisiert. Und es geht heutzutage immer mehr um Bodenschätze.
      Um Bodenschätze und Geld, eine gute Position in der Weltpolitik, vor allem geographisch, ging es schon immer.

      Halte die USA nicht für den Retter, als der sie - auch schon im WWII - dargestellt werden/wurde. Im Jahr 1939 wurde ein Gesetz geändert, das plötzlich Waffenlieferungen unter bestimmten Auflagen an die Westmächte erlaubt. Zu dem wurden auch schon vor dem Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg 1941 nach dem Anschlag auf Pearl Habour (welch ein Glück) militärische Vorbereitungen und ein starke Rüstungsmaschinerie angekurbelt: Amerika wollte in den Krieg eintreten (obwohl damals noch ein Großteil der Bevölkerung dagegen war, das änderte sich dann durch Roosevelts Propaganda) und die Japaner halfen ihnen dabei.

      Heute ist es nicht anders. Überall gibt es was zu holen, was habe ich letztens noch gelesen: Die USA haben wieder einmal nach langer Recherche herausgefunden, dass ein anderes Land sich unrechtmäßig auf einem amerikanischen Erdölvorkommen befindet.
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      Original von Bad_Girl
      @ Tony

      Und Menschen wie Bush sind besser... Weißt du wer Prescot Bush war? Und sein Schwiegervater George H. Walker.

      Warum hat man Menschen wie Mubarak, Ghadafi, Azad, usw. 30, 40 Jahre an der Macht gelassen, ihnen sogar zur Macht verholfen? USA beliefert Ghadaffi immernoch mit Waffen und gleichzeitig die Freiheitskämpfer, oder sinds Terroristen? Musst die Amis fragen. Krieg ist Geld. Warum hört man nichts mehr von Ägypten oder Syrien. Dort sollte Azad an der Macht bleiben. Er ist brutaler als Ghadaffi. Aber er ist ein guter Freund von seinem Nachbarland Israel und die Bevölkerung in Syrien ist da anderer Ansicht. Das ist zu gefährlich. Aber Lybien ist weiter weg. Mubarak ist doch auch noch teilweise an der Macht. Es geht um Stützpunkte. Ganz Europa ist doch amerikanisiert. Und es geht heutzutage immer mehr um Bodenschätze.


      Ich sage nicht das Amerika alles richtig macht, und ich finde auch das W. der letzte Idiot ist. Aber kann man trotzdem nicht Leute wie Gadaffi usw. machen lassen was sie wollen. Wie heisst es so schön: "Das Böse hat bereits triumphiert, wenn das Gute dagegen nichts unternimmt." Wir können nicht Diktatoren auf der Welt morden lassen nur weil wir sagen: OOh das letzte mal als wir uns eingemischt haben ist das schief gegangen."
      Beispiel Saddam der musste weg der war ja nicht ganz dicht im Kopf. Oder hätte man den an der macht lassen sollen?

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      Zwei Kumpels und ich machen LPs schaut mal rein:
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      Ich finde dass wir uns nicht einmischen sollten, ich sehe nicht ein unsere Soldaten für fremde Interessen sterben zu lassen. Mir persönlich ist es egal was in anderen Länder passiert, ich finde dass wir uns erstmal um unser Land kümmern sollten. Die Bundeswehr finde ich auch nutzlos, ich bezweifel sehr stark dass Deutschland in den kommenden Jahrzehnten noch einmal in einen Krieg verwickelt sein wird, auf eigenem Boden meine ich.

      Wenn Amerika weiterhin Krieg gegen Alkaida führen will, bitte, ist deren gutes recht dieses Pack vom Globus zubomben.
      Aber sie sollen die anderen Länder gefälligst aus ihren Konflikten raus halten.
      Ich finds einfach nicht richtig sich überall einzumischen, solange es im eigenen Land noch genug Baustellen gibt.

      Mfg, Samael.
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      Der Meinung bin ich aber auch, Deutschland kann nicht überall helfen und es ist einfach zuviel verlangt, dass man in jeder Krise nach deutscher Hilfe schreit. Ein Mensch hat ja auch schließlich keine acht Arme.
      Hallo zusammen,

      Ein sensibles Thema.
      Ich weiss nicht mehr wie Ihr hier. Dennoch habe eich ein wenig mühe mit Aussagen, wie sie Tony vertritt.

      Amerika hat das Böse besiegt. (bezüglich WW2)
      Impliziert, dass Amerika auf der guten Seite ist?
      Eher hat der mächtigere Böse den aufstrebenden, kleineren Bösen besiegt.
      Es ging und wird immer nur um Geld gehen. Amerika ist ein Kriegsland.
      Es braucht Kriege um seine eigene Wirtschaft am laufen zu halten. Diese Kriege werden auf alle möglichen Arten provoziert.

      Es ist eine Schande, wie selbstverständlich sich Amerika und andere Länder ebenfalls, in die Angelegenheiten anderer Staaten einmischen und diese bevormunden.

      Wie kann man über Menschen wie Bin Laden, Ghadaffi und co. sagen, sie wären schlechte Menschen und gehören nicht auf diese Welt?
      Sind die anderen Besser? Entschuldigt das Ziel der "guten" Seite, die gleichen Massnahmen einzusetzen wie sie der Gegenseite angeprangert werden?

      Habt Ihr auch anderen Quellen in eure Meinungs- und Urteilsbildung mit einbezogt als die gängigen Massenmedien und Propagandazeitschriften?

      Darf man 3000 Menschen der eigenen Bevölkerung opfern um die marode Wirtschaft wenigstens vorübergehen zu retten und in einem Krieg zu ziehen.
      In ein Fremdes Land einzumarschieren und 500.000 Menschen zu ermorden?

      Es gibt auf dieser Welt kein deutliches schwarz und kein deutliches weiss.
      Und selbst die Nuancen sind unterschiedlich und vom Blickwinkel, bzw. Standpunkt abhängig.


      Ihr seht. Selbst dieser Text besteht nur aus rhetorischen Fragen und Ungewissheiten. Das waren gerade mal 10 Minuten meines Lebens.


      Wie will man also die Welt, die Bevölkerung und Ihre Geschichten einschätzen und beurteilen?

      Wie gesagt, ein sensibles Thema.
      Original von Snake.o.
      Amerika hat das Böse besiegt. (bezüglich WW2)
      Impliziert, dass Amerika auf der guten Seite ist?
      Eher hat der mächtigere Böse den aufstrebenden, kleineren Bösen besiegt.


      Das mag jeder anders sehen, allerdings finde ich auch deine Nutzung des Worts "das Böse" etwas unpassend. Natürlich impliziert niemand, dass Amerika die gute Seite ist, allerdings würde ich auch nicht die Alliierten als das mächtigere Böse darstellen. Bin kein großer USA Fan, allerdings waren die USA damals Nichts im Vergleich zu Nazi-Deutschland oder der Sowjetunion, die beide Genozide durchgeführt haben. Es ist offensichtlich und richtig, dass die Amerikaner natürlich mit Kalkül gehandelt haben, denn wie damals ist die Devise auch heute noch: Tue Gutes und rede darüber! Spenden auf großen Galen, Presse und viel Tamtam. Macht dies die eigentliche Handlung moralisch weniger gut? Das soll jeder mit seinem Gewissen ausmachen, fest steht aber auch, dass die Nazis gestoppt werden mussten, so oder so.

      Man sollte die Entwicklung der USA, so wie sie sich letzendlich dargeboten hat, etwas differenzierter betrachten, denn damals gab es keinen Golfkrieg, kein Vietnam, kein Korea. Das war die Zukunft selbst die USA haben sich als ganzes sehr verändert (einiges, ihr Patriotismus aber wohl nicht). Dadurch, dass die USA heute in den Augen vieler die größten Terroristen sind, passt WWII wohl ganz dienlich in dieses Bild. Das empfinde ich allerdings nicht als gerechtfertigt.

      Es ging und wird immer nur um Geld gehen. Amerika ist ein Kriegsland.
      Es braucht Kriege um seine eigene Wirtschaft am laufen zu halten. Diese Kriege werden auf alle möglichen Arten provoziert.


      Das scheint in der Theorie richtig zu sein, wenn man sich allerdings näher mit dem maroden Wirtschaftssystem und dem Staatshaushalt auseinandersetzt, wird man feststellen, dass sie die USA eigentlich garkeine Kriege leisten können. Weder finanziell noch vom Prestige her.

      Habt Ihr auch anderen Quellen in eure Meinungs- und Urteilsbildung mit einbezogt als die gängigen Massenmedien und Propagandazeitschriften?


      Hier weiss ich leider nicht genau, worauf du hinaus möchtest. Könntest du das mal näher ausführen? Welche Quellen denn?
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      scars in the country, summer and her

      always the summers are slipping away
      porcupine tree
      Der Begriff "Das Böse" entspringt nicht meiner Meinung, sondern wurde in Bezug auf Tony`s Meinung so formuliert.

      Die USA war damals noch nichts? Dir ischt schon bewusst, dass der zweite Weltkrieg erst 67 Jahre her ist oder.

      Amerika war gewiss nie das Land von Mutter Teresa:
      Show Spoiler
      Die Kiege der USA

      Eine kleine Chronik der US-Außenpolitik seit ihrer Existenz US-Interventionen im Ausland

      1823: Die nach US-Präsident James Monroe (1758, † 1831) benannte Doktrin (»Amerika den Amerikanern«) bildet die Grundlage der US-amerikanischen Dominanzpolitik in Lateinamerika (siehe auch Monroe-Doktrin).

      1845: Die USA annektieren Texas, das bis 1836 zu Mexiko gehörte und danach ein unabhängiger Staat war. Die Folge ist ein bis 1848 dauernder Krieg zwischen Mexiko und den USA (Mexikanisch-Amerikanscher Krieg).

      1848: Die USA erobern Kalifornien, New Mexiko, Arizona, Nevada, Utah sowie Teile von Kansas, Colorado und Wyoming. Mexiko verliert etwa die Hälfte seines bisherigen Staatsgebiets.

      1898: Beteiligung in den kubanischen Befreiungskampf gegen die spanische Kolonisation. Die USA erklären Spanien den Krieg und unterstellen Kuba nach der spanischen Niederlage ihrer militärischen Verwaltung.

      1898: Mit Hilfe der USA, die sich mit Spanien im Krieg befinden, gelingt es den philippinischen Nationalisten, sich von Spanien loszulösen (12.6.). Die Philippinen erklären sich darauf für unabhängig, werden von den USA entgegen ihren ursprünglichen Versprechungen aber unterworfen, die nun ihrerseits ein kolonialistisches Regime errichten (13.12.). Bei der Unterdrückung diverser Unruhen sterben viele Menschen.

      1898 (12. August): Die USA annektieren das frühere Königreich und bis dahin unabhängige Hawaii.

      1898 (10. Dezember): Die USA annektieren nach dem amerikanisch-spanischen Krieg die Karibik-Insel Puerto Rico. seit 1899: Unter den diktatorisch regierenden Präsidenten General Manuel Estrada Cabrera (1899-1920) und General Jorge Ubico Castañeda (1931-1944) gerät Guatemala unter den Einfluss der amerikanischen United Fruit Company und damit in die Abhängigkeit der USA.

      1901 (2. März): Die USA anerkennen die Souveränität Kubas, sichern sich jedoch in einem Zusatz zur Verfassung ihr Interventionsrecht auf der Insel (Platt Amendment).

      1903: Präsident Theodore Roosevelt (1858, † 1919) nimmt für die USA das Recht in Anspruch, in Lateinamerika politisch und als Polizeimacht auch militärisch zu intervenieren.

      1903: Die USA sichern sich zwei Militärstützpunkte auf Kuba: Bahía Honda (1912 zurückgegeben) und Guantanamo Bay.

      1903 (3. November): In ihrem Vorhaben, sich die Kontrollrechte über einen geplanten Kanalbau in Panamá zu sichern, unterstützen die USA die Abspaltung des Landes von Kolumbien. Panamá wird eigenständige Republik, gerät gleichzeitig aber in die völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den USA.

      1905: Militärintervention der USA in der Dominikanischen Republik.

      1906: Militärische Intervention der USA auf Kuba.

      1906-1909: Militärische Interventionen der USA auf Kuba.

      1907 (8. Februar): Intervention der USA in der Dominikanischen Republik. Die USA sichern sich die Finanzkontrolle über das Land (1940 aufgehoben).

      1909: US-Streitkräfte greifen in innenpolitische Auseinandersetzungen in Nicaragua ein.

      1911: In Mexiko wird mit nordamerikanischer Hilfe die Regierung von Porfirio Díaz gestürzt.

      1911-1925: Verschiedene Interventionen der USA sichern die Monopolstellung der in amerikanischem Besitz befindlichen Bananenindustrie in Honduras. Das Land gerät in völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den USA.

      1912: Militärische Intervention der USA auf Kuba.

      1912-1925: Nicaragua wird der US Finanz- und Militärkontrolle unterstellt.

      1914-1915: Einmischung der USA in interne Machtkämpfe in Mexiko (Protektion der Regierung Venustiano Carranzas).

      1915-1934: Die USA besetzen Haiti und verwalten das Land wie ein Protektorat. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen bleibt die amerikanische Finanzhoheit bestehen (bis 1947).

      1916 (18. Februar): Die USA erzwingen in Nicaragua das Recht auf Errichtung von Militärstützpunkten.

      1916 (März): Strafexpedition der USA in Mexiko.

      1916-1924: Besetzung der Dominikanischen Republik durch die USA. 1917 (3. Februar): Im Ersten Weltkrieg erklären die USA Deutschland (6.4.) und Österreich-Ungarn (7.12.) den Krieg.

      1917-1919: Militärische Intervention der USA auf Kuba.

      1927-1932: Besetzung Nicaraguas durch die USA. Ihr widersetzt sich Augusto César Sandino (ermordet 1934) in einem erbitterten Guerillakrieg.

      1930: In der Dominikanischen Republik verhelfen die USA Rafael Trujillo an die Macht. Dieser errichtet eines der despotischsten Regime in der Geschichte Lateinamerikas, das bis zu seiner Ermordung 1961 standhält.

      1940: In Kuba verhelfen die USA dem Oberbefehlshaber der Armee, General Fulgencio Batista Zaldívar (
      1901, † 1973) an die Macht, der das Land vollständig den Interessen der USA preisgibt. Die Batista-Diktatur fällt 1959 mit der Revolution Fidel Castros (1926).

      1941-1945: Während des Zweiten Weltkriegs engagieren sich die USA auf verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa, Asien und Afrika. Hauptgegner sind Deutschland und Japan. Der Zweite Weltkrieg endet 1945 mit dem Abwurf von Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.) durch die USA.

      1945, Deutschland: Der US-Geheimdienst CIC baut aus Spezialisten der SS und Nazi-Kollaborateuren eine Söldnerarmee von 35.000 Mann für den Guerilla-einsatz gegen die Sowjetunion auf. Erstmals kommen sie in den Karpaten zum Einsatz, wo sie ebenso erfolglos bleiben wie die 1200 Mann, die zu Beginn des Koreakrieges 1950 in der Sowjetunion abgesetzt werden, um durch Sabotageakte eine “Volkser-hebung” zu initiieren. Die CIC übernimmt die Nazi-Spionageabteilung “Fremde Heere Ost” als “Organisation Gehlen” und beginnt mit ihrer Hilfe eine zielgenaue Sabotage- und Destabilisierungsstrategie in Osteuropa. Die “Organisation Gehlen” wird später später als “BND - Bundesnach-richtendienst” der offizielle Geheimdienst der Bundesrepublik Deutschland.

      1945/49, China: Im chinesischen Bürgerkrieg greifen die USA auf der Seite Chiang Kai-sheks gegen die Kommunisten ein. Dazu setzen sie japanische Soldaten ein, die sie nach der Kapitulation im Zweiten Weltkrieg gefangen genommen haben.

      1945/53, Philippinen: Gegen die linksgerichteten Huks gehen US-Truppen schon zu der Zeit vor, als die philippinischen Widerstandskämpfer noch gegen die japanischen Invasoren kämpfen. Nach dem Krieg werden die Huks brutal niederge-schlagen. Die USA setzen eine Reihe von Marionetten ein, schließlich machen sie Ferdinand Marcos zum starken Mann.

      1947/48, Italien: Die US-Geheimdienste rüsten die Mafia als Terrorgruppe der Rechten gegen Kommunisten und Sozialisten auf. Zu diesem Zweck werden zusätzliche Gangsterspezialisten aus den USA nach Italien gebracht.

      1946/49, Griechenland: Zusammen mit britischen Truppen sorgen US-Einheiten und US-Waffen im “griechischen Bürgerkrieg” für die Niederlage der Widerstandsbewegung, die im Kampf gegen die deutsche Besatzung die Hauptlast getragen hatte. Die CIA baut die berüchtigte interne Sicherheitspolizei KYP auf.

      1950, USA: Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) legt unter dem Aktenzeichen NSC 68 eine neue Sicherheitsstrategie vor, wonach revolutionäre Veränderungen in der Welt nicht auf binnengesellschaftliche Ursachen, sondern auf den “Sowjetimperialismus” zurückzuführen seien. Auf der Grundlage von NSC 68 stationieren die USA über eine Million Soldaten auf 675 Militärbasen in Übersee. Bis 1975 kommt es weltweit zu 215 militärischen Interventionen der USA.

      1950, Puerto Rico: US-Kommandotruppen schlagen eine Rebellion für die nationale Unabhängigkeit nieder.

      1950/53, Korea:Im Konflikt zwischen dem kommunistischen Nordkorea und Südkorea initervenieren die USA auf der Seite des Südens und setzen dafür die Zustimmung im UNSicherheitsrat durch. Die US-Luftwaffe zerstört fast 120.000 Einrichtungen in Nordkorea. Der Sprengstoffeinsatz der USA entspricht fast der Hälfte aller von den USA im Zweiten Weltkrieg verwendeten Bomben und Munition. In Südkorea kommen über 500. 000, in Nordkorea über zwei Millionen Menschen ums Leben.

      1953, Iran: Die gewählte Regierung Mossadegh hat 1951 die Verstaatlichung der Anglo-lranian Oil Company beschlossen. Im August 1953 wird sie in einer Volksabstimmung mit 99,4 Prozent der Stimmen bestätigt. Zwei Wochen später führt das von der CIA ausgebildete und kontrollierte Offizierskorps einen Putsch durch. Die zuvor englischen Ölfirmen werden von einem US-Konsortium übernommen. Die USA holen den Schah ins Land zurück und liquidieren die iranische Demokratie.

      1954, Guatemala: Die CIA organisiert den Putsch gegen die rechtmäßige Regierung Arbenz in Guatemala, die im Rahmen der Bodenreform die US-Firma United Fruit Company verstaatlichen will. Unter der von der CIA ins Amt gehievten Militärdiktatur werden 140.000 Indios umgebracht oder verschwinden spurlos.

      1956, Ägypten: US-Regierung und CIA wollen die Herrschaft von Präsident Nasser destabilisieren, der sich zu einem der Führer der blockfreien Länder aufgeschwungen hat. Im Juli 1956 ziehen die USA ihre Anleihe für den Assuan- Staudamm zurück, das zentrale Projekt zur Entwicklung der ägyptischen Landwirtschaft. Daraufhin kündigt Nasser die Verstaatlichung des Suezkanals an, um selbst über die Gebühren zu verfügen. England, Frankreich und Israel greifen Ägypten in konzertierten Militäraktionen an. Im Gefolge der “Suez-Krise” übernehmen die USA die Rolle der Nummer eins im Nahen Osten, die bis dahin England gespielt hatte.

      1958, Libanon: 14.000 US-Marines besetzen das Land.

      1961, Kuba: Am 1.1.1959 hat sich die von Fidel Castro geführte Revolution gegen den Diktator Batista endgültig durchgesetzt. Als die Revolution ihr Versprechen wahrmachen und den Großgrundbesitz reduzieren will, wird Kuba von den USA mit einem Embargo und vielfältigen Sabotageaktionen überzogen. Im März 1960 wird der französische Frachter “Coubre” im Hafen von Havanna von CIA- Agenten in die Luft gesprengt; 81 Menschen kommen ums Leben, über 300 werden verwundet. In Guatemala trainiert die CIA eine Söldnerarmee, die im April 1961 die Invasion in der Schweinebucht im Osten Kubas unternimmt. Als die Invasion scheitert, gehen die USA zu einer scharfen Blockadepolitik über, die Kuba nach dem Wegfall der sozialistischen Länder in akute Versorgungsnot bringt.

      1961, Kongo/Zaire: CIA-Söldner ermorden den ersten nachkolonialen Präsidenten Lumumba, der eine antiimperialistische Position bezogen hätte; die Söldnertruppen übernehmen nach und nach die Macht; 1965 wird Mobutu Präsident von Gnaden der USA, der, ein Jahrzehnte währendes, Schreckensregiment errichtet.

      1962, Laos: Obwohl das Genfer Abkommen die Anwesenheit ausländischer Truppen in Laos verbietet, baut die CIA im Auftrag der Kennedy-Regierung eine geheime Armee, “L Armee Clandestine”, auf, die auch in Vietnam eingreift. Ihr gehören 35.000 Angehörige der opiumanbauenden Bergstämme an. Die Kosten der Armee werden zum Teil aus den Profiten des Drogengeschäfts finanziert.

      1963-1975, Vietnam: Im Genfer Indochina-Abkommen wird 1954 festgelegt, daß sich die Truppen der Demokratischen Republik Vietnam zunächst auf den Norden des Landes, die Truppen Frankreichs auf den Süden zurückziehen sollen. Die Schlußbemerkung des Abkommens sieht die Vereinigung des Landes vor. Die USA erkennen diese Schlusserklärung nicht an. In Südvietnam setzen sie 1963 eine, ihnen genehme, Militärdiktatur ein, 1964 inszenieren sie den “Zwischenfall in der Tonkinbucht” in der Nähe der nordvietnamesischen Hauptstadt und bombardieren seit 1965 Nordvietnam. Insgesamt kämpfen in Vietnam 2,6 Millionen US-Soldaten. Die Sprengkraft ihrer Bomben und Raketen übertrifft die des Zweiten Weltkrieges um das Dreifache. Flächenbombardements mit Napalm und Chemiewaffen hinterlassen weite Gebiete von verbrannter und verseuchter Erde. In Vietnam kommen drei Millionen Menschen zu Tode, eine halbe Million werden verkrüppelt. 900.000 Kinder bleiben als Waisen zurück.

      1963-1990, Südafrika: Mit ihren Aufklärungssystemen unterstützt die CIA die Jagd auf Gegner des Apartheidsystems. 120.000 Anhänger des ANC werden getötet. Auch die Festnahme von Nelson Mandela wird von der CIA organisiert.

      1964, Brasilien: Der 1961 gewählte Präsident Joao Goulart setzt vorsichtige soziale Reformen in Gang. Als er Höchstgrenzen für den Abfluß von Profiten ins Ausland erläßt und eine Tochter des US-Konzerns ITT verstaatlicht, organisiert die CIA einen Putsch und verhilft einer Militärjunta zur Macht, die alle Sozialreformen rückgängig macht und die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abbricht.

      1965, Dominikanische Republik: Der 1963 demokratisch gewählte Präsident Jüan Bosch wird wegen seiner sozialreformerischen Pläne vom Militär weggeputscht. Als eine wachsende Volksbewegung seine Rückkehr fordert, schicken die USA 23.000 Mann auf die Insel und schlagen den Aufstand nieder.

      1965, Indonesien:Gegen den antiimperialistischen Kurs von Präsident Sukarno bringt die CIA die Eine kleine Chronik der US-Außenpolitik seit ihrer Existenz US-Interventionen im Ausland

      1823: Die nach US-Präsident James Monroe (1758, † 1831) benannte Doktrin (»Amerika den Amerikanern«) bildet die Grundlage der US-amerikanischen Dominanzpolitik in Lateinamerika (siehe auch Monroe-Doktrin).

      1845: Die USA annektieren Texas, das bis 1836 zu Mexiko gehörte und danach ein unabhängiger Staat war. Die Folge ist ein bis 1848 dauernder Krieg zwischen Mexiko und den USA (Mexikanisch-Amerikanscher Krieg).

      1848: Die USA erobern Kalifornien, New Mexiko, Arizona, Nevada, Utah sowie Teile von Kansas, Colorado und Wyoming. Mexiko verliert etwa die Hälfte seines bisherigen Staatsgebiets.

      1898: Beteiligung in den kubanischen Befreiungskampf gegen die spanische Kolonisation. Die USA erklären Spanien den Krieg und unterstellen Kuba nach der spanischen Niederlage ihrer militärischen Verwaltung.

      1898: Mit Hilfe der USA, die sich mit Spanien im Krieg befinden, gelingt es den philippinischen Nationalisten, sich von Spanien loszulösen (12.6.). Die Philippinen erklären sich darauf für unabhängig, werden von den USA entgegen ihren ursprünglichen Versprechungen aber unterworfen, die nun ihrerseits ein kolonialistisches Regime errichten (13.12.). Bei der Unterdrückung diverser Unruhen sterben viele Menschen.

      1898 (12. August): Die USA annektieren das frühere Königreich und bis dahin unabhängige Hawaii.

      1898 (10. Dezember): Die USA annektieren nach dem amerikanisch-spanischen Krieg die Karibik-Insel Puerto Rico. seit 1899: Unter den diktatorisch regierenden Präsidenten General Manuel Estrada Cabrera (1899-1920) und General Jorge Ubico Castañeda (1931-1944) gerät Guatemala unter den Einfluss der amerikanischen United Fruit Company und damit in die Abhängigkeit der USA.

      1901 (2. März): Die USA anerkennen die Souveränität Kubas, sichern sich jedoch in einem Zusatz zur Verfassung ihr Interventionsrecht auf der Insel (Platt Amendment).

      1903: Präsident Theodore Roosevelt (1858, † 1919) nimmt für die USA das Recht in Anspruch, in Lateinamerika politisch und als Polizeimacht auch militärisch zu intervenieren.

      1903: Die USA sichern sich zwei Militärstützpunkte auf Kuba: Bahía Honda (1912 zurückgegeben) und Guantanamo Bay.

      1903 (3. November): In ihrem Vorhaben, sich die Kontrollrechte über einen geplanten Kanalbau in Panamá zu sichern, unterstützen die USA die Abspaltung des Landes von Kolumbien. Panamá wird eigenständige Republik, gerät gleichzeitig aber in die völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den USA.

      1905: Militärintervention der USA in der Dominikanischen Republik.

      1906: Militärische Intervention der USA auf Kuba.

      1906-1909: Militärische Interventionen der USA auf Kuba.

      1907 (8. Februar): Intervention der USA in der Dominikanischen Republik. Die USA sichern sich die Finanzkontrolle über das Land (1940 aufgehoben).

      1909: US-Streitkräfte greifen in innenpolitische Auseinandersetzungen in Nicaragua ein.

      1911: In Mexiko wird mit nordamerikanischer Hilfe die Regierung von Porfirio Díaz gestürzt.

      1911-1925: Verschiedene Interventionen der USA sichern die Monopolstellung der in amerikanischem Besitz befindlichen Bananenindustrie in Honduras. Das Land gerät in völlige wirtschaftliche und politische Abhängigkeit von den USA.

      1912: Militärische Intervention der USA auf Kuba.

      1912-1925: Nicaragua wird der US Finanz- und Militärkontrolle unterstellt.

      1914-1915: Einmischung der USA in interne Machtkämpfe in Mexiko (Protektion der Regierung Venustiano Carranzas).

      1915-1934: Die USA besetzen Haiti und verwalten das Land wie ein Protektorat. Nach dem Abzug der amerikanischen Truppen bleibt die amerikanische Finanzhoheit bestehen (bis 1947).

      1916 (18. Februar): Die USA erzwingen in Nicaragua das Recht auf Errichtung von Militärstützpunkten.

      1916 (März): Strafexpedition der USA in Mexiko.

      1916-1924: Besetzung der Dominikanischen Republik durch die USA. 1917 (3. Februar): Im Ersten Weltkrieg erklären die USA Deutschland (6.4.) und Österreich-Ungarn (7.12.) den Krieg.

      1917-1919: Militärische Intervention der USA auf Kuba.

      1927-1932: Besetzung Nicaraguas durch die USA. Ihr widersetzt sich Augusto César Sandino (ermordet 1934) in einem erbitterten Guerillakrieg.

      1930: In der Dominikanischen Republik verhelfen die USA Rafael Trujillo an die Macht. Dieser errichtet eines der despotischsten Regime in der Geschichte Lateinamerikas, das bis zu seiner Ermordung 1961 standhält.

      1940: In Kuba verhelfen die USA dem Oberbefehlshaber der Armee, General Fulgencio Batista Zaldívar (
      1901, † 1973) an die Macht, der das Land vollständig den Interessen der USA preisgibt. Die Batista-Diktatur fällt 1959 mit der Revolution Fidel Castros (1926).

      1941-1945: Während des Zweiten Weltkriegs engagieren sich die USA auf verschiedenen Kriegsschauplätzen in Europa, Asien und Afrika. Hauptgegner sind Deutschland und Japan. Der Zweite Weltkrieg endet 1945 mit dem Abwurf von Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.) durch die USA.

      1945, Deutschland: Der US-Geheimdienst CIC baut aus Spezialisten der SS und Nazi-Kollaborateuren eine Söldnerarmee von 35.000 Mann für den Guerilla-einsatz gegen die Sowjetunion auf. Erstmals kommen sie in den Karpaten zum Einsatz, wo sie ebenso erfolglos bleiben wie die 1200 Mann, die zu Beginn des Koreakrieges 1950 in der Sowjetunion abgesetzt werden, um durch Sabotageakte eine “Volkser-hebung” zu initiieren. Die CIC übernimmt die Nazi-Spionageabteilung “Fremde Heere Ost” als “Organisation Gehlen” und beginnt mit ihrer Hilfe eine zielgenaue Sabotage- und Destabilisierungsstrategie in Osteuropa. Die “Organisation Gehlen” wird später später als “BND - Bundesnach-richtendienst” der offizielle Geheimdienst der Bundesrepublik Deutschland.

      1945/49, China: Im chinesischen Bürgerkrieg greifen die USA auf der Seite Chiang Kai-sheks gegen die Kommunisten ein. Dazu setzen sie japanische Soldaten ein, die sie nach der Kapitulation im Zweiten Weltkrieg gefangen genommen haben.

      1945/53, Philippinen: Gegen die linksgerichteten Huks gehen US-Truppen schon zu der Zeit vor, als die philippinischen Widerstandskämpfer noch gegen die japanischen Invasoren kämpfen. Nach dem Krieg werden die Huks brutal niederge-schlagen. Die USA setzen eine Reihe von Marionetten ein, schließlich machen sie Ferdinand Marcos zum starken Mann.

      1947/48, Italien: Die US-Geheimdienste rüsten die Mafia als Terrorgruppe der Rechten gegen Kommunisten und Sozialisten auf. Zu diesem Zweck werden zusätzliche Gangsterspezialisten aus den USA nach Italien gebracht.

      1946/49, Griechenland: Zusammen mit britischen Truppen sorgen US-Einheiten und US-Waffen im “griechischen Bürgerkrieg” für die Niederlage der Widerstandsbewegung, die im Kampf gegen die deutsche Besatzung die Hauptlast getragen hatte. Die CIA baut die berüchtigte interne Sicherheitspolizei KYP auf.

      1950, USA: Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) legt unter dem Aktenzeichen NSC 68 eine neue Sicherheitsstrategie vor, wonach revolutionäre Veränderungen in der Welt nicht auf binnengesellschaftliche Ursachen, sondern auf den “Sowjetimperialismus” zurückzuführen seien. Auf der Grundlage von NSC 68 stationieren die USA über eine Million Soldaten auf 675 Militärbasen in Übersee. Bis 1975 kommt es weltweit zu 215 militärischen Interventionen der USA.

      1950, Puerto Rico: US-Kommandotruppen schlagen eine Rebellion für die nationale Unabhängigkeit nieder.

      1950/53, Korea: Im Konflikt zwischen dem kommunistischen Nordkorea und Südkorea initervenieren die USA auf der Seite des Südens und setzen dafür die Zustimmung im UNSicherheitsrat durch. Die US-Luftwaffe zerstört fast 120.000 Einrichtungen in Nordkorea. Der Sprengstoffeinsatz der USA entspricht fast der Hälfte aller von den USA im Zweiten Weltkrieg verwendeten Bomben und Munition. In Südkorea kommen über 500.000, in Nordkorea über zwei Millionen Menschen ums Leben.

      1953, Iran: Die gewählte Regierung Mossadegh hat 1951 die Verstaatlichung der Anglo-lranian Oil Company beschlossen. Im August 1953 wird sie in einer Volksabstimmung mit 99,4 Prozent der Stimmen bestätigt. Zwei Wochen später führt das von der CIA ausgebildete und kontrollierte Offizierskorps einen Putsch durch. Die zuvor englischen Ölfirmen werden von einem US-Konsortium übernommen. Die USA holen den Schah ins Land zurück und liquidieren die iranische Demokratie.

      1954, Guatemala: Die CIA organisiert den Putsch gegen die rechtmäßige Regierung Arbenz in Guatemala, die im Rahmen der Bodenreform die US-Firma United Fruit Company verstaatlichen will. Unter der von der CIA ins Amt gehievten Militärdiktatur werden 140.000 Indios umgebracht oder verschwinden spurlos.

      1956, Ägypten: US-Regierung und CIA wollen die Herrschaft von Präsident Nasser destabilisieren, der sich zu einem der Führer der blockfreien Länder aufgeschwungen hat. Im Juli 1956 ziehen die USA ihre Anleihe für den Assuan-Staudamm zurück, das zentrale Projekt zur Entwicklung der ägyptischen Landwirtschaft. Daraufhin kündigt Nasser die Verstaatlichung des Suezkanals an, um selbst über die Gebühren zu verfügen. England, Frankreich und Israel greifen Ägypten in konzertierten Militäraktionen an. Im Gefolge der “Suez-Krise” übernehmen die USA die Rolle der Nummer eins im Nahen Osten, die bis dahin England gespielt hatte.

      1958, Libanon: 14.000 US-Marines besetzen das Land.

      1961, Kuba: Am 1.1.1959 hat sich die von Fidel Castro geführte Revolution gegen den Diktator Batista endgültig durchgesetzt. Als die Revolution ihr Versprechen wahrmachen und den Großgrundbesitz reduzieren will, wird Kuba von den USA mit einem Embargo und vielfältigen Sabotageaktionen überzogen. Im März 1960 wird der französische Frachter “Coubre” im Hafen von Havanna von CIA-Agenten in die Luft gesprengt; 81 Menschen kommen ums Leben, über 300 werden verwundet. In Guatemala trainiert die CIA eine Söldnerarmee, die im April 1961 die Invasion in der Schweinebucht im Osten Kubas unternimmt. Als die Invasion scheitert, gehen die USA zu einer scharfen Blockadepolitik über, die Kuba nach dem Wegfall der sozialistischen Länder in akute Versorgungsnot bringt.

      1961, Kongo/Zaire: CIA-Söldner ermorden den ersten nachkolonialen Präsidenten Lumumba, der eine antiimperialistische Position bezogen hätte; die Söldnertruppen übernehmen nach und nach die Macht; 1965 wird Mobutu Präsident von Gnaden der USA, der, ein Jahrzehnte währendes, Schreckensregiment errichtet.

      1962, Laos: Obwohl das Genfer Abkommen die Anwesenheit ausländischer Truppen in Laos verbietet, baut die CIA im Auftrag der Kennedy-Regierung eine geheime Armee, “L Armee Clandestine”, auf, die auch in Vietnam eingreift. Ihr gehören 35.000 Angehörige der opiumanbauenden Bergstämme an. Die Kosten der Armee werden zum Teil aus den Profiten des Drogengeschäfts finanziert.

      1963-1975, Vietnam: Im Genfer Indochina-Abkommen wird 1954 festgelegt, daß sich die Truppen der Demokratischen Republik Vietnam zunächst auf den Norden des Landes, die Truppen Frankreichs auf den Süden zurückziehen sollen. Die Schlußbemerkung des Abkommens sieht die Vereinigung des Landes vor. Die USA erkennen diese Schlusserklärung nicht an. In Südvietnam setzen sie 1963 eine, ihnen genehme, Militärdiktatur ein, 1964 inszenieren sie den “Zwischenfall in der Tonkinbucht” in der Nähe der nordvietnamesischen Hauptstadt und bombardieren seit 1965 Nordvietnam. Insgesamt kämpfen in Vietnam 2,6 Millionen US-Soldaten. Die Sprengkraft ihrer Bomben und Raketen übertrifft die des Zweiten Weltkrieges um das Dreifache. Flächenbombardements mit Napalm und Chemiewaffen hinterlassen weite Gebiete von verbrannter und verseuchter Erde. In Vietnam kommen drei Millionen Menschen zu Tode, eine halbe Million werden verkrüppelt. 900.000 Kinder bleiben als Waisen zurück.

      1963-1990, Südafrika: Mit ihren Aufklärungssystemen unterstützt die CIA die Jagd auf Gegner des Apartheidsystems. 120.000 Anhänger des ANC werden getötet. Auch die Festnahme von Nelson Mandela wird von der CIA organisiert.

      1964, Brasilien: Der 1961 gewählte Präsident Joao Goulart setzt vorsichtige soziale Reformen in Gang. Als er Höchstgrenzen für den Abfluß von Profiten ins Ausland erläßt und eine Tochter des US-Konzerns ITT verstaatlicht, organisiert die CIA einen Putsch und verhilft einer Militärjunta zur Macht, die alle Sozialreformen rückgängig macht und die diplomatischen Beziehungen zu Kuba abbricht.

      1965, Dominikanische Republik: Der 1963 demokratisch gewählte Präsident Jüan Bosch wird wegen seiner sozialreformerischen Pläne vom Militär weggeputscht. Als eine wachsende Volksbewegung seine Rückkehr fordert, schicken die USA 23.000 Mann auf die Insel und schlagen den Aufstand nieder.

      1965, Indonesien: Gegen den antiimperialistischen Kurs von Präsident Sukarno bringt die CIA die von ihr kontrollierte Armee in Stellung. Als die linke “Volksfront”, die stärkste Stütze des Präsidenten, versucht, die Armeeführung zu entmachten, kommt es zum lange geplanten “Gegenschlag”. Hunderttausende Anhänger Sukarnos werden ermordet. An die Stelle Sukarnos tritt Suharto, ein bedingungsloser Gefolgsmann Washingtons.

      1967, Griechenland: Wenige Wochen vor den Wahlen inszeniert die CIA den “Obristenputsch” gegen die demokratische Regierung Papandreou. Allein im ersten Monat danach kommen 8.000 Menschen zu Tode. Es beginnt eine siebenjährige faschistische Herrschaft.

      1967, Bolivien: Die CIA dirigiert den Kampf der bolivianischen Armee gegen die aufständische Guerilla und auch die Festnahme der Gruppe von Che Guevara, der ermordet wird.

      1970-1973, Chile: 1970 erhält der Kandidat der “Unidad Populär”, Salvador Allende, bei den Präsidentschaftswahlen die Mehrheit. Als der Chef der chilenischen Armee, Rene Schneider, sich dem Drängen der USA widersetzt, einen Militärputsch durchzuführen, wird er von einem von der CIA organisierten Kommando ermordet. Nach dreijährigen Sabotage- und Destabilisierungsaktivitäten führt der Nachfolger Schneiders, General Pinochet, den CIA-Putsch durch. Präsident Allende wird ermordet, das Fußballstadion in Santiago wird zum Gefangenenlager für Zehntausende Anhänger des demokratischen Präsidenten. Tausende Aktivisten linker Parteien und Gewerkschaften werden von Todeskommandos gejagt und umgebracht. USAußenminister Kissinger kommentiert das Vorgehen seiner Regierung so: “Ich sehe nicht ein, daß wir zulassen sollten, daß ein Land marxistisch wird, nur weil die Bevölkerung unzurechnungsfähig ist.”

      1972, Honduras: Nach direkten Interventionen der USA und Militärputschen 1972, 1975 und 1978 oktroyieren die USA eine Verfassunggebende Versammlung, zu deren Wahl Christdemokraten, Sozialisten und Kommunisten nicht zugelassen sind.

      1974, Zypern: Zusammen mit der faschistischen griechischen Junta organisieren die CIA und das US-Außenministerium einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten des, Inselstaates, Erzbischof Makarios. Der Präsident kann dem Attentat entkommen. Als die Demokraten in Athen die Obristenjunta verjagen, wechselt USAußenminister Kissinger auf die Seite der Türkei, die Zypern überfallen hat. Tausende werden getötet, 200.000 Menschen verlieren ihre Heimat.

      1975, Osttimor: Die USA weigern sich, die von der Befreiungsbewegung Fretilin ausgerufene Republik (vorher eine Kolonie Portugals) anzuerkennen und unterstützen die Invasion des Landes durch das indonesische Suharto-Regime, das selbst wirtschaftlich und militärisch von den USA ausgehalten wird. In den anschließenden Massakern werden 200.000 Timoresen getötet.

      1976, Argentinien: Unter Anleitung der CIA findet ein Militärputsch gegen die zivile Regierung statt. Todesschwadronen im Auftrag des Videla-Regimes terrorisieren das Land. Tausende werden ermordet oder verschwinden für immer. Die CIA baut Buenos Aires zu ihrer Zentrale aus, von wo sie Mordkommandos gegen mißliebige Personen und Gruppen in ganz Lateinamerika entsendet.

      1976/82, Angola: Die USA unterstützen mit Waffen und Spezialkommandos die auch vom rassistischen Südafrika ausgerüsteten Rebellen gegen die Regierung der nationalen Befreiung. Das Land versinkt in einem selbstzerstörerischen Bürgerkrieg.

      1980-1988, Iran/Irak: 1979 muß im Iran der US-Statthalter Shah Reza Palewi dem Shiitenführer Ayatolla Chomeini Platz machen. US-Präsident Carter stellt daraufhin die nach ihm benannte Doktrin auf: “Ein Versuch einer dritten Macht, Einflußnahme im Persischen Golf zu erreichen, wird als ein Anschlag gegen lebenswichtige Interessen der Vereinigten Staaten gewertet und wird mit allen notwendigen Mitteln, einschließlich militärischer Gewalt, zurückgeschlagen.” Die USA rüsten den Irak mit modernsten, auch chemischen Waffen zum Angriff auf den Iran aus. Mit Beginn der Offensive 1980 wird der Irak auch mit Aufklärungsmaterial von Satelliten und Awacs-Flugzeugen unterstützt. In dem achtjährigen Krieg kommen Hunderttausende ums Leben, unter anderem durch den Einsatz von Giftgas. Durch die militärische Unterstützung der USA wird der Irak zur regionalen militärischen Großmacht. Gleichzeitig unterstützen die USA den Iran mit dem Ziel, daß die beiden Länder sich gegenseitig mattsetzen. Über Israel werden Waffen im Wert von 80 Milliarden Dollar an den Iran geliefert.

      1980-1990, Afghanistan: Die CIA heuert aus allen arabischen Ländern Aktivisten des islamischen Fundamentalismus an, um sie als “Heilige Krieger” gegen die von den Sowjets gestützte Regierung in Afghanistan einzusetzen. Zu den von der CIA ausgebildeten Terroristen gehört auch Bin Laden, dessen Organisation “Al-Qaida - Die Basis” unter der Ägide der CIA entsteht.

      1981/85, Nicaragua: Aus dem Waffengeschäft mit dem Iran finanziert die US-Regierung den Aufbau und Unterhalt einer Söldnertruppe in Nicaragua, die sich vor allem aus Soldaten und Offizieren der Armee des früheren Diktators Somoza zusammensetzt. Dieser Einsatz von mehreren tausend “Contras” widerspricht einer ausdrücklichen Festlegung des US-Kongresses.

      1981/92, El Salvador: Die FMLN (Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti) wird zur bestimmenden Kraft gegen die von den USA eingesetzte Regierung. Der CIA-Agent Roberto d’Aubuisson gründet die ARENA, deren Todesschwadronen Tausende Regimegegner umbringen, darunter den Erzbischof Oscar Romero. Auch nach dem Friedensschluß 1992 setzt die ARENA ihre Mordaktionen fort, was von den UN mehrfach verurteilt wird.

      1982, Falklands/Malvinas: Die USA unterstützen Großbritannien im Feldzug zur Wiedererlangung der Inseln vor Argentinien mit Satellitenaufklärung und anderen technologischen Einrichtungen. 750 argentinische und 250 britische Soldaten kommen bei der Aktion ums Leben.

      1982/84, Libanon: Unter Einsatz von Kriegsschiffen und -flugzeugen sowie ihrer Marines an Land vertreiben die US-Truppen die PLO und installieren die Phalangisten als dominierende Macht. Das Marinekorps in Beirut wird angegriffen, woraufhin die US-Navy das Land von See aus unter Beschuß nimmt.

      1983, Grenada: Die USA überfallen das kleine mittelamerikanische Land, liquidieren die marxistische Regierung und setzen ein ihnen genehmes Regime ein. Über vierhundert Grenadanier und 84 Kubaner, vor allem Bauarbeiter, werden umgebracht.

      1986, Libyen: In seiner Nationalen Sicherheitsdirektive Nr. 138 erklärt Präsident Reagan 1984 den Kampf gegen staatlich geförderten Terrorismus zum vorrangigen Ziel. Zwei Jahre später wird Libyen zum ersten Testfall der neuen Doktrin. Die Bombardierungen fordern mindestens 40 zivile Opfer, darunter die Tochter von Staatschef Ghaddafi.

      1986, Haiti: Nachdem der US-Vasall “Baby Doc” Duvalier nicht mehr zu halten ist, installieren die USA eine Militärjunta.

      1986, Bolivien: US-Armee-Einheiten kontrollieren weite Teile des Landes, angeblich um den Kokainanbau und -handel zu bekämpfen.

      1989/90, Panama: Ein Bombardement zerstört große Teile von Panama City. 27.000 US-Soldaten übernehmen die Kontrolle und verhaften die Regierung Noriega, dem Drogenhandel vorgeworfen wird. Ein Verbrechen, das der Expräsident jahrelang mit Wissen und zum großen Teil im Auftrag der CIA begangen hat. Über 2000 Menschen sterben, 15000 werden obdachlos.

      1991, Haiti: Die CIA veranlaßt einen Militärputsch gegen den ersten demokratisch gewählten Präsidenten, Jean-Bertrand Aristide. Die neue Militärjunta stürzt das Land in eine dreijährige Periode schlimmster Menschenrechtsverletzungen.

      1991, Irak: Nach dem Überfall des Irak auf Kuwait bombardieren die USA mit einigen Verbündeten den Irak und besetzen weite Teile des Landes. In den ersten Angriffen kommen 200.000 Menschen ums Leben. Die weiteren Bombardierungen und das bis heute andauernde Embargo haben zum Tod von möglicherweise zwei Millionen Menschen geführt.

      1992/94, Somalia:US-Truppen, See- und Luftstreitkräfte stellen sich im Rahmen einer UN-Mission auf die Seite der ihnen genehmen Fraktion im Bürgerkrieg. Der Einsatz endet in einem Fiasko.

      1993/95, Bosnien:Im Rahmen von Nato-Aktionen bombardieren Kampfflugzeuge serbische Stellungen und sorgen für die Lufthoheit der bosnischen Sezessionisten.

      1995, Kroatien: US-Kampfflugzeuge bombardieren zwecks Vorbereitung einer kroatischen Offensive serbische Flugplätze.

      1998, Sudan: Raketenangriff auf eine pharmazeutische Fabrik, die angeblich Nervengas für Terroristen herstellt. Die USA erklären später, daß es sich um einen Irrtum gehandelt habe.

      1999, Jugoslawien: Angeführt von den USA bombardiert die Nato Jugoslawien. Die 78 Tage währenden Bombardierungen, die dem Völkerrecht und selbst dem Nato-Vertrag zuwiderlaufen, nennt die Nato eine “humanitäre Aktion”, weil es darum gehe, die Menschenrechtsverletzungen des Milosevic-Regimes zu stoppen. Die Nato setzt Uranmunition und Splitterbomben ein. 2.000-4.000 Menschen werden getötet, bis zu 6.000 verletzt, durch die Bombardierung von Chemiefabriken, Erdgasanlagen und Erdölraffinerien werden weite Gebiete verseucht. Das Kosovo wird von Jugoslawien abgespalten und de facto zum Nato-Protektorat. 19. März 2003: US-Truppen dringen in die entmilitarisierte Zone zwischen Kuwait und Irak ein. Präsident Bush unterrichtet den Kongress formell von den Vorbereitungen auf den bevorstehenden Krieg. Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Russlands bekräftigen im UN-Sicherheitsrat ihre ablehnende Haltung gegen einen Angriff auf Irak. Nacht vom 19. zum 20. März 2003: Die USA greifen Irak mit Marschflugkörpern und Bomben an.on ihr kontrollierte Armee in Stellung. Als die linke “Volksfront”, die stärkste Stütze des Präsidenten, versucht, die Armeeführung zu entmachten, kommt es zum lange geplanten “Gegenschlag”. Hunderttausende Anhänger Sukarnos werden ermordet. An die Stelle Sukarnos tritt Suharto, ein bedingungsloser Gefolgsmann Washingtons.

      1967, Griechenland: Wenige Wochen vor den Wahlen inszeniert die CIA den “Obristenputsch” gegen die demokratische Regierung Papandreou. Allein im ersten Monat danach kommen 8.000 Menschen zu Tode. Es beginnt eine siebenjährige faschistische Herrschaft.

      1967, Bolivien: Die CIA dirigiert den Kampf der bolivianischen Armee gegen die aufständische Guerilla und auch die Festnahme der Gruppe von Che Guevara, der ermordet wird.

      1970-1973, Chile: 1970 erhält der Kandidat der “Unidad Populär”, Salvador Allende, bei den Präsidentschaftswahlen die Mehrheit. Als der Chef der chilenischen Armee, Rene Schneider, sich dem Drängen der USA widersetzt, einen Militärputsch durchzuführen, wird er von einem von der CIA organisierten Kommando ermordet. Nach dreijährigen Sabotage- und Destabilisierungsaktivitäten führt der Nachfolger Schneiders, General Pinochet, den CIA-Putsch durch. Präsident Allende wird ermordet, das Fußballstadion in Santiago wird zum Gefangenenlager für Zehntausende Anhänger des demokratischen Präsidenten. Tausende Aktivisten linker Parteien und Gewerkschaften werden von Todeskommandos gejagt und umgebracht. USAußenminister Kissinger kommentiert das Vorgehen seiner Regierung so: “Ich sehe nicht ein, daß wir zulassen sollten, daß ein Land marxistisch wird, nur weil die Bevölkerung unzurechnungsfähig ist.”

      1972, Honduras: Nach direkten Interventionen der USA und Militärputschen 1972, 1975 und 1978 oktroyieren die USA eine Verfassunggebende Versammlung, zu deren Wahl Christdemokraten, Sozialisten und Kommunisten nicht zugelassen sind.

      1974, Zypern: Zusammen mit der faschistischen griechischen Junta organisieren die CIA und das US-Außenministerium einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten des, Inselstaates, Erzbischof Makarios. Der Präsident kann dem Attentat entkommen. Als die Demokraten in Athen die Obristenjunta verjagen, wechselt USAußenminister Kissinger auf die Seite der Türkei, die Zypern überfallen hat. Tausende werden getötet, 200.000 Menschen verlieren ihre Heimat.

      1975, Osttimor: Die USA weigern sich, die von der Befreiungsbewegung Fretilin ausgerufene Republik (vorher eine Kolonie Portugals) anzuerkennen und unterstützen die Invasion des Landes durch das indonesische Suharto-Regime, das selbst wirtschaftlich und militärisch von den USA ausgehalten wird. In den anschließenden Massakern werden 200.000 Timoresen getötet.

      1976, Argentinien: Unter Anleitung der CIA findet ein Militärputsch gegen die zivile Regierung statt. Todesschwadronen im Auftrag des Videla-Regimes terrorisieren das Land. Tausende werden ermordet oder verschwinden für immer. Die CIA baut Buenos Aires zu ihrer Zentrale aus, von wo sie Mordkommandos gegen mißliebige Personen und Gruppen in ganz Lateinamerika entsendet.

      1976/82, Angola: Die USA unterstützen mit Waffen und Spezialkommandos die auch vom rassistischen Südafrika ausgerüsteten Rebellen gegen die Regierung der nationalen Befreiung. Das Land versinkt in einem selbstzerstörerischen Bürgerkrieg.

      1980-1988, Iran/Irak: 1979 muß im Iran der US-Statthalter Shah Reza Palewi dem Shiitenführer Ayatolla Chomeini Platz machen. US-Präsident Carter stellt daraufhin die nach ihm benannte Doktrin auf: “Ein Versuch einer dritten Macht, Einflußnahme im Persischen Golf zu erreichen, wird als ein Anschlag gegen lebenswichtige Interessen der Vereinigten Staaten gewertet und wird mit allen notwendigen Mitteln, einschließlich militärischer Gewalt, zurückgeschlagen.” Die USA rüsten den Irak mit modernsten, auch chemischen Waffen zum Angriff auf den Iran aus. Mit Beginn der Offensive 1980 wird der Irak auch mit Aufklärungsmaterial von Satelliten und Awacs-Flugzeugen unterstützt. In dem achtjährigen Krieg kommen Hunderttausende ums Leben, unter anderem durch den Einsatz von Giftgas. Durch die militärische Unterstützung der USA wird der Irak zur regionalen militärischen Großmacht. Gleichzeitig unterstützen die USA den Iran mit dem Ziel, daß die beiden Länder sich gegenseitig mattsetzen. Über Israel werden Waffen im Wert von 80 Milliarden Dollar an den Iran geliefert.

      1980-1990, Afghanistan: Die CIA heuert aus allen arabischen Ländern Aktivisten des islamischen Fundamentalismus an, um sie als “Heilige Krieger” gegen die von den Sowjets gestützte Regierung in Afghanistan einzusetzen. Zu den von der CIA ausgebildeten Terroristen gehört auch Bin Laden, dessen Organisation “Al-Qaida - Die Basis” unter der Ägide der CIA entsteht.

      1981/85, Nicaragua: Aus dem Waffengeschäft mit dem Iran finanziert die US-Regierung den Aufbau und Unterhalt einer Söldnertruppe in Nicaragua, die sich vor allem aus Soldaten und Offizieren der Armee des früheren Diktators Somoza zusammensetzt. Dieser Einsatz von mehreren tausend “Contras” widerspricht einer ausdrücklichen Festlegung des US-Kongresses.

      1981/92, El Salvador: Die FMLN (Nationale Befreiungsfront Farabundo Marti) wird zur bestimmenden Kraft gegen die von den USA eingesetzte Regierung. Der CIA-Agent Roberto d’Aubuisson gründet die ARENA, deren Todesschwadronen Tausende Regimegegner umbringen, darunter den Erzbischof Oscar Romero. Auch nach dem Friedensschluß 1992 setzt die ARENA ihre Mordaktionen fort, was von den UN mehrfach verurteilt wird. 1982, Falklands/Malvinas: Die USA unterstützen Großbritannien im Feldzug zur Wiedererlangung der Inseln vor Argentinien mit Satellitenaufklärung und anderen technologischen Einrichtungen. 750 argentinische und 250 britische Soldaten kommen bei der Aktion ums Leben.

      1982/84, Libanon: Unter Einsatz von Kriegsschiffen und -flugzeugen sowie ihrer Marines an Land vertreiben die US-Truppen die PLO und installieren die Phalangisten als dominierende Macht. Das Marinekorps in Beirut wird angegriffen, woraufhin die US-Navy das Land von See aus unter Beschuß nimmt.

      1983, Grenada: Die USA überfallen das kleine mittelamerikanische Land, liquidieren die marxistische Regierung und setzen ein ihnen genehmes Regime ein. Über vierhundert Grenadanier und 84 Kubaner, vor allem Bauarbeiter, werden umgebracht.

      1986, Libyen: In seiner Nationalen Sicherheitsdirektive Nr. 138 erklärt Präsident Reagan 1984 den Kampf gegen staatlich geförderten Terrorismus zum vorrangigen Ziel. Zwei Jahre später wird Libyen zum ersten Testfall der neuen Doktrin. Die Bombardierungen fordern mindestens 40 zivile Opfer, darunter die Tochter von Staatschef Ghaddafi.

      1986, Haiti: Nachdem der US-Vasall “Baby Doc” Duvalier nicht mehr zu halten ist, installieren die USA eine Militärjunta. 1986, Bolivien: US-Armee-Einheiten kontrollieren weite Teile des Landes, angeblich um den Kokainanbau und -handel zu bekämpfen.

      1989/90, Panama: Ein Bombardement zerstört große Teile von Panama City. 27.000 US-Soldaten übernehmen die Kontrolle und verhaften die Regierung Noriega, dem Drogenhandel vorgeworfen wird. Ein Verbrechen, das der Expräsident jahrelang mit Wissen und zum großen Teil im Auftrag der CIA begangen hat. Über 2000 Menschen sterben, 15000 werden obdachlos.

      1991, Haiti: Die CIA veranlaßt einen Militärputsch gegen den ersten demokratisch gewählten Präsidenten, Jean-Bertrand Aristide. Die neue Militärjunta stürzt das Land in eine dreijährige Periode schlimmster Menschenrechtsverletzungen.

      1991, Irak: Nach dem Überfall des Irak auf Kuwait bombardieren die USA mit einigen Verbündeten den Irak und besetzen weite Teile des Landes. In den ersten Angriffen kommen 200.000 Menschen ums Leben. Die weiteren Bombardierungen und das bis heute andauernde Embargo haben zum Tod von möglicherweise zwei Millionen Menschen geführt.

      1992/94, Somalia: US-Truppen, See- und Luftstreitkräfte stellen sich im Rahmen einer UN-Mission auf die Seite der ihnen genehmen Fraktion im Bürgerkrieg. Der Einsatz endet in einem Fiasko.

      1993/95, Bosnien: Im Rahmen von Nato-Aktionen bombardieren Kampfflugzeuge serbische Stellungen und sorgen für die Lufthoheit der bosnischen Sezessionisten.

      1995, Kroatien: US-Kampfflugzeuge bombardieren zwecks Vorbereitung einer kroatischen Offensive serbische Flugplätze.

      1998, Sudan: Raketenangriff auf eine pharmazeutische Fabrik, die angeblich Nervengas für Terroristen herstellt. Die USA erklären später, daß es sich um einen Irrtum gehandelt habe.

      1999, Jugoslawien: Angeführt von den USA bombardiert die Nato Jugoslawien. Die 78 Tage währenden Bombardierungen, die dem Völkerrecht und selbst dem Nato-Vertrag zuwiderlaufen, nennt die Nato eine “humanitäre Aktion”, weil es darum gehe, die Menschenrechtsverletzungen des Milosevic-Regimes zu stoppen. Die Nato setzt Uranmunition und Splitterbomben ein. 2.000-4.000 Menschen werden getötet, bis zu 6.000 verletzt, durch die Bombardierung von Chemiefabriken, Erdgasanlagen und Erdölraffinerien werden weite Gebiete verseucht. Das Kosovo wird von Jugoslawien abgespalten und de facto zum Nato-Protektorat. 19. März 2003: US- Truppen dringen in die entmilitarisierte Zone zwischen Kuwait und Irak ein. Präsident Bush unterrichtet den Kongress formell von den Vorbereitungen auf den bevorstehenden Krieg. Die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Russlands bekräftigen im UN-Sicherheitsrat ihre ablehnende Haltung gegen einen Angriff auf Irak. Nacht vom 19. zum 20. März 2003: Die USA greifen Irak mit Marschflugkörpern und Bomben an.



      Die USA hat sich unwesentlich geändert. Wieso sollten sie auch. Funktionierte bisher ja und ist mimt ihrem Patriotismus nicht zu vereinbaren.
      Sie passen sich anderen nicht an und wenn, dann nur um den Eindruck zu erwecken dies getan zu haben, um es dann doch nicht zu tun. ;)

      Ich möchte aber auch nicht Amerika als solches schlecht darstellen. Wir werden uns nicht der Illusion hingeben und denken es wäre sonstwo anders.

      Wenn du eine Wirtschaft hast, die zu ca. 40% abhängig vom Militär ist. Was ist dann schlimmer? Geld in Kriege zu stecken das man nicht hat oder seine eigene Wirtschaft zugrunde richten?


      Damit meine ich die gängigen Medien und Berichterstattungen wie Zeitung, Radio, TV usw.

      Es gibt viele interessante Seiten und Bücher die andere Blickwinkel aufzeigen und den Horizont erweitern. Es ist nicht das Richtige, alle Informationen nur von einer Seite her zu erfahren. Man sollte sich wenigstens Mehrere Meinungen und Berichte anhören und sich selber ausmahlen was man denn nun glauben möchte.

      Die Internetseite kopp-online.de bringt immerwieder interessante, alternative Sichtweise und sind es wert angesehen zu werden.

      Auch gibt es informative Bücher von investigativen Journalisten wie Gerhard Wisnewski um nur einen zu nennen.



      Schön mit dir zu diskutieren. Ich weiss jedoch, dass wir nicht einer Meinung sein werden, egal was ich schreibe ;)
      Ist aber auch gut so. Danke dafür.

      PS:
      Sorry wegen dem langen Hidetext. Ich wollte den eigentlich ausklappbar machen, habe aber keine Ahnung wie.
      @JayJay, greif mir doch unter die Arme ;)
      Original von Snake.o.
      Schön mit dir zu diskutieren. Ich weiss jedoch, dass wir nicht einer Meinung sein werden, egal was ich schreibe ;)
      Ist aber auch gut so. Danke dafür


      Gut, dann brauch ich auch nicht auf deinen Post zu antworten. Wer sich schon im Voraus entschieden hat...
      a sixty ton angel falls to the earth
      a pile of old metal a radiant blur
      scars in the country, summer and her

      always the summers are slipping away
      porcupine tree

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