Sterbehilfe

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      Sterbehilfe?Ja oder Nein?

      Es ist ja jetzt nun mehr bekannt das todkranke Menschen in die Schweiz gehen können um die aktive Sterbehilfe in Anspruch nehmen zu können.Nunmehr sind aber auch die praktiken zum beispiel tod durch eine plastiktüte und Helium sehr umstritten.Ich finde das hat was von dem Spiel Manhunt.Also nicht sehr Human für mich.Hier meine Fragen:Wie steht Ihr zum Thema Sterbehilfe,welche Methode(Humane)würdet Ihr nehmen wenn Ihr Todkrank sein würdet und euch umbringen wollen würdet,und wie würdet Ihr reagieren wenn euch jemand aus der Familie oder engen bekanntenkreis euch um eure unterstützung bitten würde?Ich denke das dieses Thema euch wieder in viele Spalten auseinander zieht was die Meinung angeht.Aber ich würde sehr gerne darüber diskutieren.Weil ich es einfach sehr skurill finde irgendwie.
      Schmerz ist Leben!

      Lebe für Nichts,oder Sterbe für etwas!
      *rambo 4*

      Post was edited 2 times, last by “alexis” ().

      Da hast du Recht. Hier wird es viele verschiedene Meinungen geben, aber darum sind wir ja hier :D

      Also ich persönlich habe nichts gegen Sterbehilfe. Wenn der Mensch nur noch leidet, warum dann nicht? Wenn er so sehr leidet uns sterben will, ist es stuss ihm das zu verwähren. Am Ende erledigt er das eben selbst (Selbsmord).
      Zumal wenn ein Tier ab einem gewissen Alter auch nur noch leidet, wird es doch ebenfalls meist eingeschläfert. Vom Prinzip her ist das das Selbe und das fragt sich keiner ob das human ist oder nicht, was mich sowieso aufregt. Der Mensch ist auch nur ein Tier, warum sollte man es da nciht auch so machen?
      Als beste Methode fänd ich i-was mit Schlaftabletten, in Verbindung mit was anderem was den Tod herbei führt. So kann man wenigstens im Schlaf dahin gehen. Alles andere würde ich nicht unbedingt als Sterbehilfe bezeichnen wollen. Also wenn ein Mensch erst durch die Art der Sterbehilfe leiden muss, würde ich es nciht als solche bezeichnen.

      Naja, das war so meine Ansicht. Ich weiß das viele damit nicht einverstanden sein werden, aber denkt da mal wirklich über das Beispiel mit dem Tier nach ;), dann versteht ihr auch n bisschen meine Ansicht.

      Gruß Cid
      Meine veröffentlichte Kurzerzählung: Das Mädchen im Spiegel: Blutfinke
      ISBN: 3867614253
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      Ja stimmt irgendwie.auch wenn etwas makaber klingt ist es aber irgendwie schon.aber es gibt da noch eine humane "lösung" habe ich gelesen.Die druckluftkammer.Vor dem tod kommt noch ein berauschendes gefühl das heißt bis zum tod also die letzten minuten oder sekunden bist du glücklich.die druckluftkammer werden soweit ich weiß für übungen benötigt zum beispiel für die die jetpiloten werden wollen.man darf damit nicht zuweit gehen.wie gesagt habe ich nur bruchweise infos dazu.einfach mal bei wikipedia oder so schauen.
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      *rambo 4*
      Ich sehe das fast genauso wie Cid.
      Meistens sind es alte Menschen, die schon jahrelang krank und an diverse Geräte angeschlossen und eigentlich nur noch dahinvegitieren.
      Wenn solch ein kranker Mensch den Wunsch oder die Bitte äußert zu sterben um nicht mehr leiden zu müssen, dann sollten die Ärzte diesem Wunsch auch nachgehen.
      Hauptsächlich wird der Tod ja dann durch Schmerz- und Beruhigungsmitel herbei gefüht und das empfinde ich als human.
      Da es um "akive Sterbehilfe" geht und dabei soweit ich weiß ein Arzt anwesend ist bzw. ein Arzt den Tod in die Wege leitet, kann ich mir schlecht vorstellen, dass der Patient mit einer Plastiktüte getötet wird. Davon hab ich ehrlich gesagt noch nie gehört o_O
      Ist aber so.das war eine 90 jährige.Das ist aber so in verruf gekommen weil es dazu noch ein video gab vom geschehen.und man darauf sah das die frau sich gequält haben soll.ein paar minuten.also wenn das zur humanen sterbehilfe gehört dann richte ich mich lieber selber hin mit ne knarre oder so.aber naja,man kanns sichs ja aussuchen.die frau war ja net gezwungen diese methode anzuwenden.
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      *rambo 4*
      Genau Trash. (hey, der erste der fast meiner Meinung ist XD)

      Das ist der Plastiktüte hab ich auch noch nie gehört. Und das würde ich auch eher als Mord bezeichnen wollen. Na gut, wenn ers will. Aber wenn ich Sterbehilfe wöllte, dann würde ich mich wohl kaum ersticken lassen. Nee nee neee.

      Ich denke mal das Sterbehilfe so umstritten ist, lieget größtenteils daran, weil es viele nciht einsehen wollen das ein Mensch wirklich den Wunsch haben kann zu sterben.
      Bei Selbstmord heißt es ja auch immer er bad dadurch um Hilfe. Da frage ich mich, warum er es dann getan hat. Wohl eher weil er sterben wollte.
      Und der andere Knackpunkt wird sein, das der Arzt der dabei sein muss. Welcher Arzt würde das freiwillig machen? Wohl keiner, weil sie alle dann wahrscheinlich mit einem schlechten Gewissen leben müssen. (wegen dem Eid den jeder Arzt ablegen muss).
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      Original von Cid
      Und der andere Knackpunkt wird sein, das der Arzt der dabei sein muss. Welcher Arzt würde das freiwillig machen? Wohl keiner, weil sie alle dann wahrscheinlich mit einem schlechten Gewissen leben müssen. (wegen dem Eid den jeder Arzt ablegen muss).


      Genau dass ist ja das Hauptproblem am Thema Sterbehilfe,die moralische Verpflichtung gegenüber dem menschlichen Leben.Ok hört sich ziemlich überzogen an ich weis.

      Aber wenn dich ein alter Mensch um einen solchen wichtigen Gefallen bitten würde, womöglich noch jemand der den du gut kennst würdest du einfach sagen: "Ok wenn du keinen Sinn mehr im Leben siehst helfe ich dir es zu beenden?"
      Also ich könnte es nicht.

      Wobei ich dir dennoch irgendwo zustimme @ Cid.Es ist wirklich schlimm wie viele Menschen vor allem in Altenheimen mit Nahrung vollgepumpt werden um am Leben zu bleiben :(
      Da ich mal in einem Altenheim gearbeitet habe weiß ich was da für Zustände herrschen.Dieses Gefühl was ich dort hatte kann ich nicht beschreiben.Jeden tag vom Tod umgeben zu sein hat mich schon ziemlich deprimiert.Aber ich habe mich des öfteren dabei ertappt wie ich dachte das das wirklich nicht human sein kann.Aber diese menschen die so vor sich hinvegetieren können sich auch nicht mehr äußern somit könnte kein arzt der welt entscheiden das nun schluß mit diesem leben ist.Somit wäre wenn es doch einer machen würde ja offensichtlich mord.Niemand darf auch nur im geringsten nur aus mitleid oder so jemanden töten.Somit MÜSSEN diese armen Menschen dahinvegetieren.Das ist ziemlich kontrovers.
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      *rambo 4*
      ich sage auf jedenfall Ja dazu..
      Es ist doch menschenquälerei wenn man versucht uns am leben zu erhalten...
      Vorallem an die die jahrelang im koma waren, die können doch nicht mehr danach vernünftig weiterleben...
      Tieren tut man das doch auch nicht an
      Alles beginnt im Dunkeln bis es Stark genug ist ans Licht zu treten!
      Schon aber man kann sich niemals sicher sein ob derjenige wieder aufwacht.Könntest du so einfach entscheiden die Geräte abschalten zu lassen wenn zum beispiel deine Mama(gott bewahre)im Koma liegt?Und die Ärzte selber sich nicht sicher sind ob sie wieder Gesund wird oder so?
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      *rambo 4*
      Das stimmt, wenn jemand dann im Rollstuhl säße oder geistig nicht mehr auf seiner alten Höhe wäre, wäre es das beste für diesen zu sterben, vielleicht auch für seine Familie (klingt vielleicht n bisschen hart).
      Nur das das wieder niemand machen würde, eben wegen diesem Eid. Wobei es den Tieren gegenüber schon wieder unfair ist. Wenn ein Nutztier zu nix mehr nutze ist, wird es getötet. Dabei hätte es das selbe Recht wie ein Mensch. Nur weil es sich nicht so artikulieren kann wie ein Mensch ist das für den Menschen noch lange kein Grund über so etwas zu entscheiden. Bei anderen Menschen macht es ja auch keiner.
      ^^Aber das ist eine andere Geschichte. Man kann nur immer wieder den Vergleich zwischen Mensch und Tier anbringen.
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      Original von Samael
      Ich befürworte Aktivestrebehilfe,jeder hat das recht selber zuwählen oder fest zu legen wann er sterben will.

      Mfg,Samael.

      Das Problem ist ja, das Menschen die eine solche Sterbehilfe "benötigen", meißt selbst nicht mehr entscheiden können.
      Sie sind dazu verdammt, in einer Welt der Bürokratie weiter vor sich vegetieren - kein lebenswertes Leben mehr zu haben.

      Ich bin für die Sterbehilfe.

      Was bringt es denn, einen qusi toten Menschen noch am Leben zu halten?
      Meint man wirklich man findet es toll Tag ein, Tag aus in einem Krankenbett zu liegen und kaum noch was mitzubekommen?

      Ne... das kann es doch nicht sein.
      Wenn ich so schwach und krank bin, dass ich mich nicht einmal selber umbringen kann, ist mein Leben dann für mich noch lebenswert? Ich würde sterben wollen, vorallem, wenn ich weiß, dass alles nur noch schlimmer und nie besser werden wird. Entweder habe ich wahnsinnige Schmerzen oder ich bin völlig zugedröhnt von den Drogen. Ich würde zweiteres vorziehen. Ich bin zu, mach in die Hose, check nix mehr ab und sabber die ganze Zeit... Ist das ein würdiger Abgang?! Wenn es mein Wunsch ist zu sterben, und ich selbst nicht mehr in der Lage bin, sollte ich das Recht haben, Sterbehilfe zu bekommen!!

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